Betrüger und Verkehrschaos in Dessau-Roßlau: Polizei registriert Betrugs- und Unfallwelle

(Symbolbild)

In der Woche vom 27. bis 28. August 2026 verzeichnete die Polizei Dessau-Roßlau eine Reihe von Betrugsfällen und Verkehrsunfällen. Im Mittelpunkt standen Anlagebetrug, Onlineshop-Betrügereien und mehrere Kollisionen im Stadtgebiet.

Betrugsmaschen treffen Dessauer

Eine 48-Jährige erhielt am 26. August eine E-Mail von einem vermeintlichen Inkassounternehmen, das von ihr die Überweisung von knapp über 350 Euro forderte. Die Frau kannte den Grund für die Nachzahlung nicht und recherchierte eigenständig. Dabei erkannte sie den Betrug und zahlte nicht – stattdessen erstattete sie Anzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau.

Ein 53-Jähriger wurde beim Online-Kauf einer Registrierkasse betrogen: Er zahlte knapp 140 Euro, erhielt aber nur ein Zubehörteil geliefert. Als er versucht hatte, den Shop zu kontaktieren, war niemand erreichbar. Eine Rückgabe lehnte die vermeintliche Firma per E-Mail ab. Später stellte der Mann fest, dass die Internetseite nicht mehr existierte. Auch er erstattete Strafanzeige.

Ein 55-Jähriger fiel auf eine betrügerische Trading-Plattform herein. Er folgte einem Internet-Link, füllte ein Formular aus und wurde anschließend von einem angeblichen Mitarbeiter angerufen. Per E-Mail erhielt er dann eine Bankverbindung und die Aufforderung, 300 Euro per Sofortüberweisung zu zahlen. Nach der Zahlung brach der Kontakt ab – der Mann erhielt weder Handlungsanweisungen noch weitere Informationen. Am 27. August zeigte er die Tat an.

Spielplatz-Diebstahl und Fahren ohne Schein

Eine 31-Jährige meldete am 26. August einen Diebstahl: Sie hielt sich mit ihrem Kind auf einem Spielplatz in der Franzstraße auf, als ihre Handtasche kurzzeitig aus den Augen geriet. Darin befanden sich Bargeld im mittleren einstelligen Bereich sowie ihr Personalausweis. Am folgenden Tag bemerkte sie, dass die Gegenstände fehlten.

Am 24. August gegen 17 Uhr kontrollierten Polizeibeamte in der Kurt-Weill-Straße einen 29-Jährigen, der einen Skoda fuhr. Dabei stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt, eine Strafanzeige folgte. Gegen die 25-jährige Fahrzeughalterin wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet – Verdacht: Sie hätte die Nutzung des Autos durch den Beschuldigten geduldet.

Mehrere Verkehrsunfälle im Stadtgebiet

Am 27. August gegen 09:50 Uhr kollidierten auf der Magdeburger Straße zwei Pkw: Ein 87-jähriger Fahrer eines Renault wollte wenden, um auf der gegenüberliegenden Seite zu parken. Dabei stieß er mit einem Opel einer 58-Jährigen zusammen, die aus Richtung Rodleben kam und ebenfalls parken wollte. Der Schaden an beiden Fahrzeugen betrug etwa 1.500 Euro.

Wenig später, gegen 11:20 Uhr, versuchte ein 45-Jähriger in der Langen Gasse rückwärts einzuparken. Sein Mercedes-Benz-Kleintransporter kollidierte mit einem dahinter befindlichen Renault-Lkw eines 62-Jährigen. Am Transporter entstand kein Schaden, am Lkw etwa 50 Euro.

Gegen 15:30 Uhr kam es auf der Helmut-Kohl-Straße zu einer weiteren Kollision: Ein 18-jähriger Audi-Fahrer wechselte vom linken auf den rechten Fahrstreifen und prallte gegen einen Volkswagen eines 19-Jährigen, der dort fuhr. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 12.000 Euro geschätzt.

Am selben Tag ereignete sich auf der Antoinettenstraße ein Auffahrunfall: Eine 65-Jährige in einem Toyota musste auf Höhe der Busbahnhof-Einfahrt verkehrsbedingt halten. Eine 15-jährige Fahrerin eines Ligier-Leichtkraftfahrzeugs bemerkte das zu spät und fuhr auf. Der Gesamtschaden betrug etwa 8.000 Euro.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Sachsen-Anhalt