Betrüger versenden täuschend echte Bankschreiben — Polizei warnt vor QR-Code-Falle

(Symbolbild)

Die Polizei Münster warnt vor einer neuen Betrugsmasche: In den vergangenen Wochen haben unbekannte Betrüger vermehrt gefälschte Bankschreiben versendet, die den Originalen zum Verwechseln ähnlich sehen.

In den gefälschten Schreiben fordert die vermeintliche Bank ihre Kunden auf, die Online-Banking-Zugangsdaten durch das Scannen eines QR-Codes zu aktualisieren. Sollten Kunden dies nicht tun, droht das Schreiben mit einer vollständigen Deaktivierung des Bankzugangs.

Geben die Empfänger ihre Daten ein, folgt ein Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Auch die Telefonnummer wirkt täuschend echt. Der Anrufer behauptet, dass auf dem Konto betrügerische Aktivitäten festgestellt wurden. Diese könnten nur durch die Weitergabe einer TAN (Transaktionsnummer) gestoppt werden.

So schützen Sie sich vor dem Betrug

Die Polizei rät: Überprüfen Sie zunächst sorgfältig die angegebenen Daten im Schreiben. Scannen Sie keine unbekannten QR-Codes. Geben Sie niemals eine TAN an Dritte weiter. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich über eine Telefonnummer, die Sie selbst kennen, direkt an Ihre Bank — nicht unter einer Nummer aus dem verdächtigen Schreiben.

Sollten Sie vermuten, dass ein zugesandtes Schreiben ein Betrug ist, heben Sie den Briefumschlag und den Brief auf und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.


Betrugsfälle in Münster: der Vergleich mit Land und Bund

In Münster zählte die Polizei 2025 2.993 Betrugsfälle, das sind 971 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie im Landesschnitt, wo 946 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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