Ein aufmerksamer Bankmitarbeiter hat einen Betrugversuch durchschaut und damit einer Bielefelderin einen erheblichen finanziellen Schaden erspart. Die Seniorin wollte 7400 Euro an ein Bankkonto in Litauen überweisen – auf Anweisung eines Betrügers am Telefon.
Wie die Polizei Bielefeld berichtet, hatte die Frau in der vergangenen Woche einen Anruf erhalten. Der Anrufer gab vor, dass eine angeblich offene Urlaubsrechnung sofort bezahlt werden müsse. Die Seniorin notierte sich die Kontodaten und plante daraufhin die Überweisung in Höhe von 7400 Euro an ein Bankkonto in Litauen.
Doch der Bankmitarbeiter wurde stutzig. Die beabsichtigte Überweisung kam ihm verdächtig vor – sowohl die Summe als auch das Zielland erregten seinen Verdacht. Er informierte daraufhin die Angehörigen der Kundin. Diese klärten die Seniorin auf, dass es sich um einen Betrugversuch handelte.
Zusammen mit ihrem Schwiegersohn erstattete die Bielefelderin daraufhin Anzeige bei der Polizei. Dank der Aufmerksamkeit des Bankmitarbeiters konnte der finanzielle Schaden abgewendet werden.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 4.042 Betrugsfällen in Bielefeld konnte die Polizei 2025 2.738 aufklären, das sind 67,7 Prozent. Damit steht unsere Stadt besser als das Land, wo 59,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: