Eine 63-jährige Frau steht im Verdacht, einen Senior aus dem Raum Göppingen um sein Erspartes gebracht zu haben. Am Mittwoch meldeten Zeugen den Fall der Polizei. Sie äußerten den Verdacht, dass sich die Frau das Vertrauen eines Familienangehörigen erschlichen und dieser ihr in der Vergangenheit bereits mehrere tausend Euro übergeben hätte.
Nach Angaben der Ermittler nutzte die Tatverdächtige dabei auch die gesundheitliche Situation des Seniors aus. Am Mittwoch versuchte der Senior erneut, eine größere Menge Bargeld bei der Bank abzuheben. Die Polizei wurde hinzugezogen und traf vor Ort ein.
Bei der Ankunft der Beamten versuchte die Frau zu flüchten. Sie wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Da die 63-jährige montenegrinische Staatsangehörige einen festen Wohnsitz in Deutschland hat, kam sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
Die Polizei ermittelt nun gegen die Frau wegen Betrugs.
Betrugsfälle in Baden-Württemberg: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 74.294 Betrugsfälle, das sind 661 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Baden-Württemberg besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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