Im Bodenseekreis hat die Polizei in der vergangenen Woche mehrere Fälle bearbeitet, die von Betrugsmethoden über Verkehrsunfälle bis hin zu Gewalttaten reichen.
Meckenbeuren: Über ein Jahr hinweg betrogen
Eine 61-jährige Frau ist seit Mai 2025 auf Betrüger hereingefallen. Unbekannte stellten ihr per E-Mail angebliche Gewinne von bis zu 300.000 Euro in Aussicht. Um die versprochene Auszahlung zu erhalten, forderten sie die Frau wiederholt auf, Gutscheinkarten im Wert von 50 bis 100 Euro zu kaufen und die Codes zu übermitteln. Sie folgte diesen Aufforderungen mehrfach, bis sie den Betrug durchschaute und Anzeige erstattet. Der finanzielle Schaden summiert sich auf schätzungsweise 70.000 bis 80.000 Euro. Die Polizei warnt: Seriöse Anbieter verlangen niemals Gutscheinkäufe oder Vorabgebühren für Gewinnauszahlungen. Weitere Informationen unter www.polizei-beratung.de.
Friedrichshafen: Busse kollidieren am Hafenbahnhof
Am Samstagabend gegen 19.15 Uhr wollte ein 48-jähriger Busfahrer am Hafenbahnhof auf Höhe der Unterführung zum Zeppelin Museum ein Wendemanöver durchführen. Beim starken Einschlagen blieb das Heck seines Fahrzeugs an einem dort stehenden Bus hängen. Bei der Kollision zersplitterte eine Scheibe am stehenden Bus und sein rechter Außenspiegel riss ab. Der Sachschaden beträgt etwa 19.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Friedrichshafen: Betrunkener Fahrer stürzt – Bekannter macht sich strafbar
Ein 24-jähriger Mann stürzte am Samstagabend gegen 21.30 Uhr mit einem Kleinkraftrad auf dem Radweg nahe des Wertstoffhofs. Er war betrunken, besaß keinen Führerschein und das Moped war nicht zugelassen. Bei dem Sturz zog er sich leichte Verletzungen zu. Noch bevor die Polizei eintraf, rief er einen 23-jährigen Bekannten an. Dieser schaffte das Fahrzeug von der Unfallstelle weg und versteckte es auf einem Nachbargrundstück. Die Ermittler fanden das Moped jedoch rasch und stellten es sicher. Der 24-Jährige musste im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn wird ermittelt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Den 23-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen versuchter Strafvereitelung.
Überlingen: Verkehrskontrollen gegen Tuning und Lärm
Das Polizeirevier Überlingen und die Verkehrspolizei führten von Sonntagabend bis in die Nacht zum Montag gezielt Verkehrskontrollen gegen Lärmbelästigung und Tuningverstöße durch. Die Bilanz: Die Beamten ahndeten sechs Verstöße wegen unnötigen Lärms, stellten in drei Fällen fest, dass die Betriebserlaubnis erloschen war, und fertigten drei Mängelberichte an. Zudem stoppten sie einen Autofahrer unter Alkoholeinfluss sowie einen Fahrzeuglenker ohne Fahrerlaubnis. Alle müssen mit entsprechenden Anzeigen rechnen.
Überlingen: Kopfstoß und Rangelei vor Gaststätte
In der Nacht zum Samstag gegen 1.45 Uhr kam es vor einer Gaststätte in der Münsterstraße zu einer handfesten Auseinandersetzung. Ein 22-Jähriger verpasste einem 29-Jährigen nach einem kurzen Wortwechsel unvermittelt einen Kopfstoß. Als ein 24-Jähriger schlichtend eingreifen wollte, stieß der Angreifer ihn gegen die Bestuhlung. Der 24-Jährige zog sich dabei eine Platzwunde zu, die im Krankenhaus behandelt werden musste. An der anschließenden Rangelei beteiligte sich auch ein 23-jähriger Begleiter des 22-Jährigen. Beide standen deutlich unter Alkoholeinfluss. Die Polizei ermittelt gegen das Duo wegen gefährlicher Körperverletzung.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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