Am 28. Oktober 2026 kam es in Bad Dürkheim zu einem mutmaßlichen Betrugsfall bei einem Edelmetallhändler in der Mannheimer Straße. Eine Frau hatte mehrere Schmuckstücke zum Verkauf angeboten und erhielt dafür einen Gesamtbetrag im oberen vierstelligen Bereich.
Besonders auffällig war ein vermeintliches Goldarmband aus 750er Gold, für das der Händler einen Betrag von mehreren tausend Euro zahlte. Die Schmuckstücke wurden anschließend zur weiteren Verarbeitung an eine Scheideanstalt übersandt.
Bei der dortigen Materialprüfung zeigte sich jedoch: Das Armband bestand nicht aus Gold, sondern lediglich aus Kupfer und Nickel. Der Materialwert wurde auf etwa 10 Euro geschätzt. Zudem wies das Armband eine falsche Goldprägung auf.
Die Polizei ermittelt nun, ob der Verkäuferin die tatsächliche Beschaffenheit des Schmuckstücks bekannt war und sie den Händler bewusst täuschen wollte. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betrugs eingeleitet.
Wie die Nachbarkreise dastehen
Im Landkreis Bad Dürkheim kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 549 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Kaiserslautern aus: 959 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 559.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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