Zu mehreren Straftaten ist es am späten Samstagabend am Bahnhof Mosbach/Neckarelz gekommen. Eine 35 Jahre alte Frau hielt sich gegen 23:10 Uhr längere Zeit im Gleisbereich auf, bevor sie in eine S-Bahn der Linie S41 einstieg. Nach Zeugenangaben war sie augenscheinlich alkoholisiert.
Der Lokführer beobachtete die Frau und verständigte die Polizei. Anschließend verriegelte er die Zugtüren, damit sie sich nicht erneut auf die Gleise begeben konnte. Die 35-jährige Italienerin war hiermit nicht einverstanden und schlug mit einem Nothammer gegen eine Scheibe, die beschädigt wurde.
Die herbeigerufenen Beamten kontrollierten die Frau und brachten sie wegen ihres Zustandes anschließend in ein Krankenhaus. Durch den Vorfall war der Bahnhof rund 15 Minuten gesperrt.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen gegen die 35-Jährige eingeleitet. Sie weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Aufenthalte im Gleisbereich lebensgefährlich sind. Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Halt – der Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h beträgt bis zu 1.000 Meter. Bahngleise dürfen nur an den hierfür bestimmten Stellen wie Über- oder Unterführungen überquert werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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