Wasserschutzpolizei rettet sieben Nichtschwimmer-Kinder aus Schlauchbooten auf dem Bodensee

(Symbolbild)

Am Freitagnachmittag musste die Wasserschutzpolizei Langenargen drei Erwachsene und sieben Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren aus einer gefährlichen Situation auf dem Bodensee retten. Die Gruppe war mit zwei Schlauchbooten im Bereich der Argenmündung bei Langenargen auf den See hinausgefahren und hatte sich bis zu 800 Meter vom Ufer entfernt.

Ein besorgter Zeuge alarmierte die Wasserschutzpolizei, als er die Boote weit draußen auf dem See sah. Bei der Kontrolle durch die Beamten eines eingesetzten leichten Polizeibootes stellte sich heraus, dass auf den Schlauchbooten keine der in der Bodenseeschiffahrtsordnung vorgeschriebenen Rettungsmittel mitgeführt wurden. Noch gravierender: Alle sieben Kinder waren Nichtschwimmer.

Das erste Schlauchboot und die Kinder wurden mit dem Polizeiboot sicher an Land gebracht. Das zweite Schlauchboot wurde von den erwachsenen Insassen selbst zurück gerudert. Nach Angaben der Polizei wurde mit viel Glück niemand verletzt.

Die Wasserschutzpolizei am Bodensee weist aus diesem Anlass erneut darauf hin, dass nach der Bodenseeschifffahrtsordnung auch für nichtmotorisierte Schlauchboote ab einem Uferabstand von 300 Metern immer für jede Person an Bord ein vorschriftsmäßiges Rettungsmittel mitgeführt werden muss. Wenn sich Nichtschwimmer an Bord befinden, empfiehlt die Polizei zudem, zur eigenen Sicherheit ständig eine Schwimmweste zu tragen.

» Weitere Polizeimeldungen