Bewusst in Gegenverkehr gelenkt: 42-Jähriger wegen versuchten Mordes angeklagt

(Symbolbild)

Nach einer Kollision dreier Autos auf der B 464 bei Reutlingen-Altenburg ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Reutlingen gegen einen 42-jährigen Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Der Deutsche befindet sich in Untersuchungshaft.

Der Unfall ereignete sich am Montagmorgen gegen 8.45 Uhr. Der 42-Jährige lenkte seinen BYD zunächst seitlich gegen den entgegenkommenden Audi eines 60-Jährigen und prallte anschließend frontal mit dem Audi eines 38-Jährigen zusammen. Alle drei Fahrer erlitten schwere Verletzungen.

Den Ermittlungsergebnissen zufolge wird davon ausgegangen, dass der Mann seinen Wagen auf der geraden und übersichtlichen Strecke absichtlich in den Gegenverkehr lenkte. Die Ermittler stützen sich dabei unter anderem auf Aufnahmen einer Dashcam eines Zeugen, die das Geschehen zeigen. Dem 42-Jährigen wird zur Last gelegt, seinen Wagen bewusst in den Gegenverkehr gelenkt zu haben und dabei den Tod anderer Menschen zumindest billigend in Kauf genommen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Tübingen erwirkte einen richterlichen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Die Haftrichterin beim Amtsgericht Tübingen setzte diesen am Donnerstag in Vollzug. Das Kriminalkommissariat Reutlingen ermittelt in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Tübingen weiter.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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