Bodenfeuchte Baden-Württemberg: 1 Millimeter Regen in 7 Tagen — extreme Trockenheit hält an

Der Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter ist in Baden-Württemberg zu etwa 95 Prozent von schwerer bis extremer Trockenheit geprägt. Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt dunkelrote Färbung über fast die gesamte Landesfläche. Nur schmale, orange gefärbte Streifen entlang des Rheintals und wenige hellgelbe Flecken im äußersten Norden deuten auf moderate bis ungewöhnliche Trockenheit hin.

Aktuelle Dürrekarte Baden-Württemberg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Baden-Württemberg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte unter extremer Dürre

Die dunkelroten Flächen dominieren im Schwarzwald, der Neckarregion, der Schwäbischen Alb und dem Allgäu — hier herrscht extreme Trockenheit vor. Das Rheintal von Wörth bis Breisach zeigt orange Färbung und deutet auf moderate Dürre hin. Einzelne gelbe Pixel im Kraichgau und der Hohenlohe sind Ausnahmen. Der Osten und Südosten des Landes, einschließlich Teilen Frankens und des Bodenseegebiets, sind durchgehend dunkelrot gefärbt.

Anhaltende Hitze bei extremem Niederschlagsdefizit

In der vergangenen Woche fiel nur 1 Millimeter Regen — praktisch kein Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur lag bei 14,8 Grad Celsius, die Höchsttemperatur erreichte 25 Grad Celsius. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge — die fehlende Wasserzufuhr bei gleichzeitig moderaten Temperaturen wird die bereits bestehende Austrocknung in den betroffenen Regionen fortsetzen. Für die kommenden drei Tage ist erneut kein Niederschlag zu erwarten; die Höchsttemperatur wird auf 28,6 Grad Celsius prognostiziert.

Folgen für Landwirtschaft und Grundwasser

Die extreme Trockenheit gefährdet das verfügbare Bodenwasser für Kulturen in fortgeschrittenen Wachstumsphasen. Künstliche Bewässerung kann diese Defizite nur regional ausgleichen und belastet die Wasserversorgung zusätzlich. Der Grundwasserneubildung schaden die fehlenden Niederschläge erheblich — unter diesen Bedingungen findet praktisch keine natürliche Auffüllung der Speicher statt. Forstbestände in trockengefährdeten Lagen zeigen Stresssymptome; die Waldbrandgefahr bleibt erhöht.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag zu erwarten. Bei ansteigenden Temperaturen wird sich die Bodenfeuchte in den bereits betroffenen Regionen weiter verringern. Eine kurzfristige Entspannung ist nicht in Sicht.

Den aktuellen Wetterbericht für Baden-Württemberg finden Sie hier.


Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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