Bodenfeuchte Baden-Württemberg: Schwere Trockenheit bei 21,4 Millimeter Regen in 7 Tagen

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Baden-Württemberg überwiegend in schwerer Dürre. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe ist in großen Teilen des Landes deutlich ausgetrocknet. Nur kleinere Gebiete im Norden deuten auf normale Feuchtverhältnisse hin.

Aktuelle Dürrekarte Baden-Württemberg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Baden-Württemberg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte besonders betroffen

Der Südwesten und die mittleren Regionen des Landes zeigen flächenweise dunkelrote Färbung, was extreme Dürre anzeigt. Besonders die Oberrheinebene und der Bereich um Stuttgart weisen diesen höchsten Trockenheitsgrad auf. Der Norden und Osten sind dagegen weniger intensiv betroffen und liegen überwiegend im roten Bereich der schweren Dürre. Einzelne Parzellen deuten auf normale Bodenfeuchte hin.

Niederschlag der vergangenen Woche reicht nicht aus

In den vergangenen sieben Tagen fielen im Durchschnitt 21,4 Millimeter Regen – zu wenig, um die tieferen Bodenschichten aufzufüllen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 18,8 Grad Celsius, die Höchsttemperatur erreichte 29,2 Grad. Solche Niederschlagsmengen ermöglichen nur oberflächliche Erholung, während der Boden in der Tiefe weiterhin unter erheblicher Trockenheit leidet. Diese persistente Austrocknung beeinträchtigt besonders tiefwurzelnde Kulturen wie Mais und Getreide in der kritischen Kornfüllungsphase (Wachstumsstadium bei Getreidearten wie Weizen, Gerste oder Mais. Nach der Bestäubung wachsen und füllen sich die Körner. Diese Phase bestimmt am Ende die Korngröße und den Ertrag).

Folgen für Landwirtschaft und Wasserversorgung

Die extreme und schwere Dürre im Boden gefährdet Ernteerträge und reduziert den Grundwasserneubildungsprozess. Betriebe mit Bewässerung müssen mit erhöhtem Wasserverbrauch rechnen. Waldbestände sind ebenfalls gefährdet, insbesondere bei anhaltend warmem Wetter. Kommunale Wasserversorger in betroffenen Gebieten sollten ihre Reserven im Blick behalten.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

Die Vorhersage zeigt für die kommenden drei Tage keinen Niederschlag. Die erwartete Höchsttemperatur liegt bei 22 Grad Celsius, die Tiefsttemperatur bei 7,1 Grad. Ohne Niederschlag wird sich die Bodentrockenheit weiter verschärfen, insbesondere in den oberen Schichten. Eine Entspannung ist kurzfristig nicht zu erwarten.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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