Der aktuelle UFZ-Duerremonitor zeigt fuer Sachsen-Anhalt zum 18. Juli 2026 ein differenziertes Bild: Waehrend Teile des Westens und Nordens noch normale bis leicht erhoehte Feuchte aufweisen, dominieren in der Mitte, im Osten und Sueden orange und rote Flaechen das Bild. Das 14-Tage-gleitende Mittel deutet auf moderate bis deutliche Trockenheit in etwa 60 Prozent der Flaeche hin.

Regional zeigen sich folgende Verhaeltnisse: Der Norden und Nordwesten (Magdeburg-Raum) sind noch ueberwiegend hellgelb bis orange gefaerbt — ungewoehnlich trocken bis moderat trocken. Der Osten und Suedosten (Burgenlandkreis, Saalekreis) weisen groessere zusammenhaengende rote Zonen auf und signalisieren damit schwere Duerre. Im Sueden sind ebenfalls rot und orange dominant. Kleine Areale mit noch feuchteren Bodenverhaeltnissen sind punktuell im Westen zu erkennen.
Die Wetterdaten der letzten sieben Tage verstaerken dieses Bild: Mit durchschnittlich nur 6 Millimeter Niederschlag und Hoechsttemperaturen bis 30,1 Grad Celsius ist die Trockenphase akut. Die naechsten drei Tage bringen laut Vorhersage keinen Niederschlag bei moderaten Temperaturen — die Bodenfeuchte wird sich damit kurzfristig weiter verschaerfen. Der UFZ-Duerremonitor zeigt zwar nur den Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe und reagiert traege auf kurzfristige Schwankungen, doch die andauernde Trockenheit penetriert graduell in tiefere Schichten.
Die roten Flaechen im Osten und Sueden deuten auf Bodenfeuchte-Situationen hin, die statistisch etwa alle 20 Jahre auftreten. Fuer die Landwirtschaft bedeutet dies Beobachtung und Bewaesserung von empfindlichen Kulturen. Auch Waldbereiche sollten monitored werden, da das Waldtrocken-Risiko steigt. Die Trinkwasser-Versorgung ist derzeit nicht gefaehrdet, doch Grund- und Oberflaechen-Quellen sollten beobachtet werden.
Der UFZ-Duerremonitor wird woechentlich aktualisiert. Die naechste Karte wird Mitte naechster Woche vorliegen.
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