Bodenfeuchte Mecklenburg-Vorpommern: 53,6 Millimeter Regen in 7 Tagen — Norden und Westen entlastet

[Teilweise zu trocken]

Der Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter zeigt in Mecklenburg-Vorpommern ein gemischtes Bild. Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung dokumentiert eine deutliche Zweiteilung: Der Norden und Westen sind überwiegend grün und hellgelb gefärbt und zeigen normale bis ungewöhnlich trockene Verhältnisse. Der Osten und Süden des Landes sind hingegen von orange bis rot geprägt — etwa 45 Prozent der Landesfläche weisen moderate bis schwere Dürre auf.

Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Südosten unter schwerer Dürre, Küstenregion entspannt

Die Regionen um Mecklenburg-Strelitz und das südöstliche Binnenland zeigen rote Färbung und sind von schwerer Dürre betroffen. Einzelne dunkelrote Pixel deuten auf lokal extreme Dürre hin. Dagegen bleiben die Küstenregionen sowie der äußerste Nordwesten mit hellgelben und grünen Bereichen deutlich weniger trocken. Die Mecklenburg-Schweiz und Teile Vorpommerns weisen orange Färbung auf — moderate Dürre in einem schmalen Streifen zwischen den extremeren Süd- und den feuchteren Nordregionen.

Jüngste Niederschläge bremsen Austrocknung im Oberboden

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 53,6 Millimeter Regen — eine beachtliche Menge, die den Oberboden deutlich befeuchtet hat. Die Durchschnittstemperatur lag bei 16,2 Grad Celsius, die Höchsttemperatur bei 23,7 Grad Celsius. Der Boden reagiert jedoch träge auf kurzfristige Niederschläge: Während der oberflächennahe Bereich durch die Regenfälle Erleichterung findet, erreicht das Wasser die tieferen Schichten erst zeitverzögert. In den bereits von moderater bis schwerer Dürre betroffenen Südostregionen reichen auch 53,6 Millimeter nicht aus, um das Defizit in der Tiefe auszugleichen — hier wirkt sich die längerfristige Trockenphase fort.

Aussichten für Niederschlag – 6,2 Millimeter erwartet

Für die kommenden drei Tage werden 6,2 Millimeter Niederschlag erwartet. Die erwartete Höchsttemperatur liegt bei 19,6 Grad Celsius. Diese Niederschlagsmenge ist zu gering, um die Defizite in der Tiefe wesentlich zu verringern — für eine echte Entspannung der Situation sind größere Regenmengen erforderlich. Die südöstlichen Regionen bleiben damit zunächst unter Druck.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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