Bodenfeuchte Mecklenburg-Vorpommern: 2,6 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit hält an

[Teilweise zu trocken]

Der Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter zeigt in Mecklenburg-Vorpommern ein gemischtes Bild. Während der Norden und Nordwesten überwiegend hellgelb gefärbt sind — was ungewöhnliche Trockenheit anzeigt — dominieren im Süden und in der Mitte orange und rote Bereiche. Etwa 55 Prozent der Landesfläche sind von moderater bis schwerer Dürre betroffen, während der Nordwesten mit ungewöhnlicher Trockenheit auskommt.

Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden deutlich trockener als der Norden

Im Südosten, etwa zwischen Waren und dem Mecklenburg-Strelitz-Gebiet, überwiegt rote Färbung — ein Zeichen schwerer Dürre. Hier reagiert der Boden in tieferen Schichten deutlich verzögert auf kurzfristige Niederschläge. Das Zentrum des Landes zeigt orange Pixel, die auf moderate Dürre hindeuten. Der Nordwesten hingegen ist von hellgelbem Farbton geprägt und bleibt damit in einem leichteren Trockenheitsstadium. Kleine weiße Flecken im Westen deuten auf einzelne Bereiche mit normalerer Bodenfeuchte hin.

Wenig Regen, konstante Temperaturen

In den vergangenen sieben Tagen fiel durchschnittlich 2,6 Millimeter Niederschlag. Die durchschnittliche Temperatur lag bei 16,1 Grad Celsius, die Höchsttemperatur erreichte 23,7 Grad Celsius. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Regenmengen — bei so geringen Niederschlägen dringt Wasser nur oberflächlich ein. Die fehlende Wasserzufuhr bei gleichzeitiger Verdunstung wird die Trockenheit besonders im Süden weiter verschärfen.

Folgen für Landwirtschaft und Grundwasser

Kulturen in der späten Wachstumsphase sind auf verfügbares Bodenwasser angewiesen. In den Regionen mit schwerer Dürre, besonders im Südosten, kann künstliche Bewässerung Defizite nur regional ausgleichen. Der Grundwasserneubildung schaden die geringen Niederschläge erheblich — unter diesen Bedingungen findet praktisch keine natürliche Auffüllung der Speicher statt. Forstbestände in trockengefährdeten Lagen zeigen bereits Stresssymptome.

Aussichten für Niederschlag – 3,9 Millimeter in drei Tagen

Für die kommenden drei Tage wird mit 3,9 Millimetern Niederschlag gerechnet. Die erwartete Höchsttemperatur beträgt 22 Grad Celsius. Diese Regenmenge ist für den Boden bis in 1,80 Meter Tiefe zu gering, um die bestehende Trockenheit auszugleichen. Eine kurzfristige Entspannung der Lage ist nicht in Sicht.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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