Bodenfeuchte Mecklenburg-Vorpommern: 9,3 Millimeter Regen in 7 Tagen — Süden und Osten trocken

[Teilweise zu trocken]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Mecklenburg-Vorpommern ein gemischtes Bild. Während der Norden und Westen überwiegend normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweisen, ist der Süden und besonders der Osten des Landes deutlich trockener. Dort dominieren moderate bis schwere Dürre mit einzelnen Flecken extremer Trockenheit.

Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge. Die vergangenen sieben Tage brachten im Durchschnitt 9,3 Millimeter Regen — eine geringe Menge, die in der Tiefe kaum wirksam wird. Im Süden und Südosten des Landes, etwa in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Greifswald, zeigt sich verstärkte Trockenheit. Der Norden und die Küstenregion sind dagegen weniger betroffen.

Unterschiede zwischen Nord und Süd

Der Norden Mecklenburg-Vorpommerns, insbesondere die Regionen um die Lübecker Bucht und das Mecklenburgische Seenland, weist überwiegend grüne bis hellgelbe Färbung auf — normale bis leicht erhöhte Trockenheit. Im Gegensatz dazu herrscht im Süden und in der Mitte des Landes moderate bis schwere Dürre vor. Die östlichen Landkreise sind am stärksten betroffen, mit Bereichen, in denen schwere Dürre dominiert.

Landwirtschaft und Wasserwirtschaft im Blick

Für die Landwirtschaft bedeutet die ungleichmäßige Verteilung regional unterschiedliche Bedingungen. In den trockenen Südregionen haben Pflanzen mit Wassermangel zu kämpfen, besonders im Herbst, wenn natürliche Niederschläge abnehmen. In den feuchteren nördlichen Gebieten ist die Situation entspannter. Die Wasserwirtschaft kann in den moderaten bis schwer betroffenen Gebieten mit weiter anhaltenden Anforderungen rechnen.

Aussichten für Niederschlag — 11,5 Millimeter erwartet

In den kommenden drei Tagen werden etwa 11,5 Millimeter Niederschlag erwartet. Diese Menge reicht aus, um den Oberboden kurzzeitig zu befeuchten, dringt aber nur langsam in tiefere Schichten vor. Für die betroffenen südlichen und östlichen Regionen bringt dieser Regen eine geringe Entspannung, wird aber die bisherige Trockenheit in der Tiefe nicht wesentlich ändern.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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