Bodenfeuchte Rheinland-Pfalz: 0,8 Millimeter Regen in 7 Tagen — Trockenheit hält an

Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe ist in Rheinland-Pfalz überwiegend von Trockenheit geprägt. Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt, dass etwa 75 bis 80 Prozent der Landesfläche von schwerer bis extremer Dürre betroffen sind. Der Norden und Nordwesten weisen teilweise moderate Dürre und ungewöhnlich trockene Bereiche auf; nur vereinzelte Flecken zeigen normale Bodenfeuchteverhältnisse.

Aktuelle Dürrekarte Rheinland-Pfalz (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Rheinland-Pfalz (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte dominiert von dunklem Rot

Dunkelrot, das Zeichen extremer Dürre, prägt weite Teile der südlichen und mittleren Landesfläche — besonders im Bereich der Mosel, der Eifel und des Westerwaldes. Das Rheintal zeigt etwas bessere Werte in Orange, deutet aber weiterhin auf moderate Dürre hin. Der Norden und Nordwesten mit Regionen wie dem Hunsrück und Teilen des Westerwaldes sind von Rot bis Orange geprägt, was auf schwere bis moderate Dürre hindeutet. Nur im äußersten Norden finden sich hellgelbe Bereiche mit ungewöhnlicher Trockenheit.

Niederschlag weiterhin minimal

In der vergangenen Woche fiel durchschnittlich nur 0,8 Millimeter Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur lag bei 16,5 Grad Celsius, die Höchsttemperatur erreichte 26,7 Grad Celsius. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge — die anhaltende Trockenheit bei gleichzeitig moderater Wärmezufuhr wird die Austrocknung in den betroffenen Regionen fortsetzen.

Folgen für Landwirtschaft und Wasserhaushalt

Die schwere und extreme Dürre gefährdet das verfügbare Bodenwasser für Kulturen in fortgeschrittenen Wachstumsphasen. Künstliche Bewässerung kann regionale Defizite nur partiell ausgleichen. Der Grundwasserneubildung schaden die fehlenden Niederschläge erheblich — unter diesen Bedingungen findet praktisch keine Auffüllung natürlicher Speicher statt. Forstbestände in trockengefährdeten Lagen zeigen Stresssymptome; die Waldbrandgefahr bleibt erhöht.

Aussichten für Niederschlag – 0,1 Millimeter erwartet

Für die kommenden drei Tage sind minimal 0,1 Millimeter Niederschlag zu erwarten — eine Menge, die die Bodenfeuchte praktisch nicht verbessert. Die erwartete Höchsttemperatur beträgt 19,1 Grad Celsius. Unter diesen Bedingungen wird sich die Trockenheit bis in tiefere Bodenschichten fortsetzen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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