Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Rheinland-Pfalz überwiegend in schwerer Trockenheit. Rote und dunkelrote Flächen dominieren den Süden und die Mitte des Landes, während der Norden teilweise in orange dargestellt ist. Nur einzelne Bereiche an der Grenze zu Belgien und im Nordosten zeigen normale bis feuchte Bodenbedingungen.

Süden und Mitte deutlich trocken
Der südliche und mittlere Teil Rheinland-Pfalz ist bis in 1,80 Meter Tiefe erheblich ausgetrocknet. Hier dominiert schwere Duerre, stellenweise zeigen sich dunkelrote Flecken, die extreme Trockenheit anzeigen — besonders um die Mosel und im Rheinhessen sowie in der Vorderpfalz. Der Norden um Koblenz bis zur Lahn ist moderat trocken mit orangen Anteilen. Die Eifel und das Hunsrück zeigen ein gemischtes Bild mit orangen bis roten Bereichen.
Niederschlag verstärkt die Trockenheit
In der vergangenen Woche ist nur 0,4 Millimeter Regen gefallen — praktisch kein Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur lag bei 5,7 Grad Celsius, die Höchsttemperatur bei 12 Grad. Diese magere Bilanz erklärt, warum sich der Boden bis in die Tiefe nicht erholt hat. Der wenige Regen ist zu gering, um in tiefere Schichten vorzudringen; die obersten Zentimeter können sich kurzzeitig erholen, der tiefere Boden bleibt trocken.
Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen
Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperatur wird 6,7 Grad Celsius erreichen, in der Nacht fällt die Temperatur auf 2,4 Grad. Ohne Regen wird sich die trockene Situation im Boden nicht entspannen; die Trockenheit bleibt bestehen.
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