Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Rheinland-Pfalz überwiegend in schwerer bis extremer Trockenheit. Etwa 70 Prozent der Landesfläche sind von schwerer Dürre betroffen, weitere 15 Prozent von extremer Dürre. Nur der Norden und Nordwesten weisen moderate Trockenheit auf, einzelne Flecken im Norden sind grün gefärbt und zeigen normale Bodenfeuchte.

Süden und Mitte deutlich trocken
Der Süden und die Mitte des Landes sind am stärksten betroffen. Hier dominiert die rote Färbung (schwere Dürre), mit dunkelroten Flecken (extreme Dürre) besonders im östlichen Bereich und in der Pfalz. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe zeigt durchgehend Wassermangel. Der Norden bleibt vergleichsweise weniger trocken, weist aber auch überwiegend orange Färbung (moderate Dürre) auf.
Trockenphase ohne Niederschlag
In der vergangenen Woche fiel in Rheinland-Pfalz kein Regen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 4,5 Grad Celsius, die Höchsttemperatur bei 8,7 Grad Celsius. Unter diesen kühlen und trockenen Bedingungen kann der Boden in dieser Jahreszeit zwar nicht weiter austrocknen, eine Entspannung der Trockenheit bleibt aber aus. Der tiefe Boden reagiert träge auf kurzfristige Veränderungen und speichert das Wassermangel-Defizit der Monate davor.
Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen
In den kommenden drei Tagen ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperatur wird auf 7,9 Grad Celsius geschätzt, die Tiefsttemperatur auf 1,4 Grad Celsius. Ohne Regenfälle wird sich der Trockenheitszustand des Bodens nicht verbessern. Eine Schneeabdeckung ist nicht vorgesehen.
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