Bodenfeuchte Sachsen-Anhalt: 14,6 Millimeter Regen in 7 Tagen – Trockenheit bleibt

[Teilweise zu trocken]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Sachsen-Anhalt ein gemischtes Bild. Während der Norden und Westen überwiegend normal feuchte Böden aufweisen, dominieren in der Mitte und im Süden des Landes moderate bis schwere Trockenheit den Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter. Besonders ausgeprägt ist die Trockenheit im südlichen Sachsen-Anhalt, wo schwere Dürrephänomene großräumig zu sehen sind.

Aktuelle Dürrekarte Sachsen-Anhalt (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Sachsen-Anhalt (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte deutlich trockener

Im südlichen Landesteil zwischen dem Harz und der Landesgrenze zu Thüringen und Bayern prägen rote Farbflächen (schwere Dürre) und dunkelrote Flecken (extreme Dürre) das Bild. Vereinzelt zeigen sich hier auch dunkelrote Bereiche, die auf extreme Austrocknung hindeuten. Die Mitte Sachsen-Anhalts ist ebenfalls von moderater Dürre (orange) bis schwerer Dürre (rot) betroffen, mit einem kleineren Anteil normaler Bodenfeuchte im Zentrum. Der Norden und Westen dagegen profitieren von besseren Wasserspeichern – hier zeigen sich grüne und blaue Bereiche, die auf normal feuchte bis feuchte Verhältnisse hinweisen.

Niederschläge der vergangenen sieben Tage wirken nicht nach

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 14,6 Millimeter Regen bei einer Durchschnittstemperatur von 9,6 Grad – eine moderate Niederschlagsmenge, die jedoch nicht ausreicht, um die tieferen Bodenschichten wesentlich zu regenerieren. Der Boden in einer Tiefe von 1,80 Meter reagiert träge auf kurzfristige Regenfälle. Die Höchsttemperatur der vergangenen sieben Tage lag bei 21 Grad, was für Oktober typisch ist und die Verdunstung gefördert hat.

Auswirkungen auf Landwirtschaft und Wasserspeicher

Für die Landwirtschaft bedeutet die tiefgreifende Trockenheit im Süden und in der Mitte ein Defizit bei der Wasserspeicherung für Herbstaussaaten und Winterkulturen. Grundwasserneubildung bleibt in diesen Regionen begrenzt. Im feuchteren Norden und Westen sind die Bedingungen für Herbstarbeiten günstiger.

Aussichten für Niederschlag – 16,2 Millimeter erwartet

In den kommenden drei Tagen werden durchschnittlich 16,2 Millimeter Niederschlag erwartet. Dies ist eine moderate Regenmenge, die allerdings hauptsächlich den Oberboden durchfeuchten wird. Die tieferen Schichten werden erst verzögert reagieren. Die Höchsttemperatur wird mit 14,4 Grad mild ausfallen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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