Der Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter in Schleswig-Holstein zeigt ein gemischtes Bild. Während der Norden und Nordosten mit grünen und hellgelben Bereichen normale bis ungewöhnlich trockene Verhältnisse aufweisen, dominieren im südlichen und zentralen Landesteil gelbe und orange Färbungen. Diese entsprechen moderater Trockenheit. Rote oder dunkelrote Bereiche, die schwere bis extreme Dürre anzeigen würden, sind auf der aktuellen Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung nicht zu sehen.

Norden grün, Süden und Mitte in Gelb und Orange
Die günstigere Lage zeigt sich in Norddithmarschen, Nordfriesland und an der Lübecker Bucht mit grünen Pixel-Anteilen, die normale Bodenfeuchte andeuten. Nach Süden und in die Mitte des Landes nehmen die grünen Bereiche ab; hier wechseln sich hellgelbe und orange Färbungen ab. Die Region zwischen Rendsburg und Kiel sowie die Bereiche südlich davon bis zur Grenze zu Niedersachsen sind am stärksten von moderater Trockenheit betroffen. Der Südwesten bleibt deutlich trockener als der Norden.
Regen und Temperatur stützen die aktuelle Lage
In der vergangenen Woche fiel im Landesdurchschnitt 25,1 Millimeter Regen. Die Durchschnittstemperatur betrug 14,1 Grad Celsius, die Höchsttemperatur 18,4 Grad. Der Boden reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge — die bisherigen Regenfälle haben aber geholfen, die Gesamtsituation stabiler zu halten als in vielen anderen Bundesländern. Die moderate Trockenheit im südlichen Landesteil bleibt dennoch spürbar für Kulturen in kritischen Wachstumsphasen und für die Grundwasserneubildung.
Aussichten für Niederschlag – 6 Millimeter erwartet
In den kommenden drei Tagen werden etwa 6 Millimeter Niederschlag erwartet. Die erwartete Höchsttemperatur liegt bei 17,5 Grad Celsius. Diese Regenmengen sind ausreichend, um die Bodenfeuchte im Norden stabil zu halten, werden aber die trockenen Bereiche in der Mitte nur moderat entlasten. Eine deutliche Entspannung ist nicht zu erwarten.
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