Bodenfeuchte Schleswig-Holstein: 55,8 Millimeter Regen in 7 Tagen – Norden und Westen erholt

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Schleswig-Holstein ein gemischtes Bild: Während der Norden und Westen des Landes normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweisen, sind südliche und östliche Landesteile von ungewöhnlicher Trockenheit betroffen. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge – die Karte bildet ein 14-Tage-Mittel ab.

Aktuelle Dürrekarte Schleswig-Holstein (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Schleswig-Holstein (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Osten leicht trocken, Norden normal

In den Landkreisen südlich der Linie Heide–Kiel zeigt die Karte überwiegend hellgelbe Färbung, die ungewöhnliche Trockenheit kennzeichnet. Der Landesteil um Bad Segeberg und Stormarn ist deutlicher betroffen als die westlichen Regionen. Die Landkreise Dithmarschen und Nordfriesland hingegen weisen Grüntöne auf – dort herrschen normale Bodenfeuchteverhältnisse. Auch die Küstenregionen im Westen profitieren von ausreichender Wasserzufuhr.

Die vergangenen sieben Tage brachten durchschnittlich 55,8 Millimeter Niederschlag – eine Menge, die über dem langjährigen Oktober-Durchschnitt liegt. Der Oberboden in trockenen Regionen hat sich dadurch kurzfristig erholt, doch in der Tiefe wirkt sich der Wassermangel der vorangehenden Wochen noch aus. Die durchschnittliche Temperatur der vergangenen sieben Tage lag bei 9,3 Grad Celsius.

Aussichten für Niederschlag – kaum Regen erwartet

In den kommenden drei Tagen werden nur 2,8 Millimeter Niederschlag erwartet – eine Menge, die für eine nennenswerte Befeuchtung der tieferen Bodenschichten nicht ausreicht. Die Höchsttemperatur soll auf 14,5 Grad Celsius steigen. Ohne stärkere Niederschläge wird sich die ungewöhnliche Trockenheit im Süden und Osten in den kommenden Wochen kaum entspannen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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