Bodenfeuchte Schleswig-Holstein: 39,7 Millimeter Regen in 7 Tagen, Norden feucht

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Schleswig-Holstein ein gemischtes Bild: Während der Norden und die Mitte des Landes normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweisen, sind südliche und östliche Landesteile von ungewöhnlicher Trockenheit betroffen. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe reagiert auf Niederschlagsdefizite träge — die aktuelle Verteilung bildet den Durchschnitt der vergangenen zwei Wochen ab.

Aktuelle Dürrekarte Schleswig-Holstein (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Schleswig-Holstein (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Norden und Mitte grün, Süden und Osten gelb gefärbt

Das Gebiet um Kiel und nördlich davon zeigt grüne Töne, die auf ausreichende Feuchte hindeuten. Die Mitte Schleswig-Holsteins, etwa zwischen den Flüssen Eider und Trave, ist überwiegend grün bis hellgrün gefärbt. Im Gegensatz dazu dominiert im südlichen Landesteil — insbesondere östlich von Hamburg und in Richtung Lauenburg — hellgelbe Färbung, was ungewöhnliche Trockenheit anzeigt. Die Ostküstenregion zwischen Bad Segeberg und Lübeck weist ebenfalls Bereiche ungewöhnlicher Trockenheit auf.

Niederschlag der vergangenen Woche stabilisiert den Norden

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 39,7 Millimeter Regen über Schleswig-Holstein — eine Menge, die ausreicht, um den Oberboden zu befeuchten. Dies erklärt die grünen und hellgrünen Bereiche im Norden und in der Mitte. Allerdings zeigt sich in den südlichen Landesteilen, dass diese Niederschlagsmengen nicht überall angekommen sind oder dass ein längeres Defizit nachwirkt. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen sieben Tage betrug 10,4 Grad Celsius — moderate Herbsttemperaturen, die den Wasserverlust begrenzen.

Aussichten für Niederschlag – minimal bis Anfang November

In den kommenden drei Tagen sind nur 2,5 Millimeter Niederschlag zu erwarten. Diese geringe Menge wird weder den Oberboden nennenswert erfrischen noch in die Tiefe eindringen. Die Höchsttemperatur liegt bei 10,3 Grad Celsius, die Tiefsttemperatur sinkt auf 3,5 Grad Celsius. Schnee oder Graupel sind nicht zu erwarten. Für die südlichen Landesteile mit ungewöhnlicher Trockenheit bleibt eine Verbesserung in den nächsten Tagen aus.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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