Bodenseekreis: 90.000 Euro Online-Betrug, verletzter Radfahrer und Unfallflucht

(Symbolbild)

Im Bodenseekreis hat die Polizei in dieser Woche mehrere Fälle aufgegriffen, die von Betrügern im Netz bis hin zu Verkehrsunfällen reichen.

90.000 Euro durch Trading-Plattformen-Betrug verloren

Ein 59-Jähriger aus Friedrichshafen ist Opfer eines massiven Online-Anlagebetrugs geworden. Der Mann war auf eine vermeintliche Trading-Plattform im Internet aufmerksam geworden und eröffnete dort ein Benutzerkonto. Von Anfang Februar bis Mitte Mai überwies er insgesamt knapp 90.000 Euro auf ein ausländisches Konto. Die Betrüger gaukelten ihm vor, das Geld gewinnbringend in ein Anlagedepot zu investieren. Als der Mann schließlich Verdacht schöpfte, erstattete er Anzeige. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor unseriösen Online-Trading-Plattformen. Besonders misstrauisch sollten Anleger werden bei fehlendem oder unvollständigem Impressum, bei Schreibfehlern auf Webseiten, bei überdurchschnittlichen Renditeversprechen und unaufgeforderten Anlageangeboten. Grundsätzlich sollte kein Geld an unbekannte ausländische Konten überwiesen werden.

Radfahrer nach Überholmanöver schwer verletzt

Ein 70-jähriger Radfahrer hat sich am Donnerstagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der Tettnanger Straße in Meckenbeuren schwer verletzt. Etwa um 9.30 Uhr waren der 70-Jährige und ein 57-jähriger Radfahrer in Richtung Meckenbeuren unterwegs. Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, hatten sich die beiden Radler zunächst gegenseitig überholt. Als der 70-Jährige erneut an dem 57-Jährigen vorbeifahren wollte und sich beide auf gleicher Höhe befanden, kam es zu einer seitlichen Berührung. In der Folge verlor der ältere Radfahrer die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte auf die Fahrbahn. Er wurde nach der Erstversorgung vor Ort durch Rettungskräfte und Ersthelfer in ein Krankenhaus gebracht.

Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs sucht der Polizeiposten Meckenbeuren weitere Zeugen. Insbesondere Personen, die den Vorfall beobachtet oder vor Ort Erste Hilfe geleistet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 07542/9432-0 zu melden.

Beleidigung in sozialen Medien – Ermittlungen eingeleitet

Der Polizeiposten Immenstaad ermittelt gegen eine 55-jährige Frau aus Friedrichshafen wegen des Verdachts der Beleidigung im Netz. Ihr wird vorgeworfen, auf einer Social-Media-Plattform einen ehrverletzenden Kommentar unter dem Beitrag einer 26-jährigen Frau hinterlassen zu haben. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wird die Anzeige an die Staatsanwaltschaft Ravensburg vorgelegt.

Die Polizei weist darauf hin, dass soziale Netzwerke kein rechtsfreier Raum sind. Hass, Hetze und ehrverletzende Beleidigungen im Netz werden nicht toleriert und konsequent strafrechtlich verfolgt.

Unfallflucht auf Kreisstraße – Polizei sucht roten Mazda

Nach einer Verkehrsunfallflucht am Donnerstagabend auf der Kreisstraße 7744 zwischen Autenweiler und Untersiggingen sucht die Polizei nach dem Fahrer eines roten Mazda. Etwa um 22.30 Uhr geriet ein Unbekannter in Richtung Grünwangen mutmaßlich auf die Gegenfahrspur und touchierte den entgegenkommenden VW einer 30-Jährigen. Durch den Aufprall wurden der Außenspiegel und die Fahrerscheibe des VW beschädigt. Der Unbekannte flüchtete ohne anzuhalten.

An der Unfallstelle gesicherte Teile deuten darauf hin, dass es sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen roten Mazda CX-5 handelt. Dieser muss am linken Außenspiegel beschädigt sein. Der Sachschaden liegt bei rund 2.500 Euro. Hinweise zum Verursacher nimmt das Polizeirevier Überlingen unter Telefon 07551/804-0 entgegen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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