Im Bodenseekreis beschäftigt die Polizei in dieser Woche eine ganze Reihe von Fällen: Von einer Unfallflucht über einen ungewöhnlichen Einbruch bis hin zu einem Waldbrand, der nur knapp unter Kontrolle gebracht werden konnte.
In Friedrichshafen beschädigte ein unbekannter Autofahrer zwischen Montag, 19.30 Uhr, und Dienstag, 16.00 Uhr, im Haldenweg einen am Straßenrand geparkten BMW. Der Fahrzeuglenker streifte die rechte Front des Wagens und flüchtete daraufhin. Der Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro. Das Polizeirevier Friedrichshafen ermittelt nun wegen Unfallflucht und bittet um Hinweise unter Tel. 07541/701-0.
Ein 44-jähriger Mann ist in der Nacht zum Dienstag in der Unteren Mühlbachstraße in Friedrichshafen in eine Gaststätte eingebrochen. Der Mann hatte einen versteckten Schlüssel gefunden und brach damit in das Lokal ein. Drinnen bediente er sich an der Bar undgebrachte mehrere Stunden dort — bevor er am Ende des Besuchs ordnungsgemäß wieder aufräumte. Als die Inhaberin die Unregelmäßigkeiten bemerkte und die Überwachungskameras überprüfte, kam die Polizei dem Eindringling schnell auf die Spur. Beamte trafen ihn am Stadtbahnhof an, wo er den Schlüssel zurückgab. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs.
Am Dienstagabend gegen 20.45 Uhr entdeckte ein aufmerksamer Zeuge ein Feuer im Waldgebiet Schlatt bei Langenargen. Unbekannte hatten dort eine inoffizielle Grillstelle betrieben und das Lagerfeuer nicht ordnungsgemäß gelöscht. Das Feuer breitete sich als Schwelbrand auf einer Fläche von etwa 25 bis 30 Quadratmetern aus. Der Zeuge dämmte die Flammen sofort ein, bevor die alarmierte Feuerwehr Langenargen den Schwelbrand vollständig löschte und eine weitere Ausbreitung verhinderte. Der Polizeirevier Langenargen ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Hinweise nimmt das Polizeirevier Friedrichshafen unter Tel. 07541/701-0 entgegen.
Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der L 334 zwischen Eriskirch und Langenargen-Bierkeller stellten Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen am Dienstag zwischen 9 und 14 Uhr insgesamt 24 Autofahrer fest, die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h teils deutlich überschritten. Der Spitzenwert lag bei 92 km/h. Die Betroffenen müssen mit Bußgeldern rechnen; im höheren Übertretungsbereich droht auch ein Punkt in Flensburg.
Ein längerer Stromausfall sorgte in der Nacht zum Mittwoch für einen großen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Ab 0.15 Uhr fiel die Stromversorgung in Teilen von Meersburg und Uhldingen-Mühlhofen aus. Infolgedessen lösten zahlreiche automatische Gebäude- und Einbruchalarme an Schulen, Märkten und öffentlichen Gebäuden aus. Polizisten der Reviere Überlingen und Friedrichshafen überprüften alle betroffenen Objekte, stellten aber keine Verstöße fest. Parallel dazu erschütterte der Blackout auch die Bevölkerung — es gab zahlreiche besorgte Anrufe. In Meersburg kam es zusätzlich zu einem Rettungseinsatz: Eine Frau war in einem Fahrstuhl stecken geblieben. Als die Stromversorgung kurzzeitig wieder einsetzte, konnte sie wohlbehalten aus der Kabine befreit werden.
Bei Überlingen ereignete sich am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr auf der Straße „Zum Degenhardt“ ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Eine 18-jährige Autofahrerin bremste ab, um nach links abzubiegen. Ein nachfolgender 18-jähriger Mercedes-Fahrer bemerkte das Manöver zu spät. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich er nach links aus, kam von der Fahrbahn ab und fuhr gegen ein Schild. Ein 16-jähriger Mitfahrer im Mercedes wurde leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der beschädigte Pkw musste aus dem Graben geborgen werden. Der Sachschaden beträgt rund 7.000 Euro.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg