Bodenseekreis: Verkehrsunfälle, Diebstähle und Brandstiftung

(Symbolbild)

Im Bodenseekreis hat die Polizei am Wochenende mehrere Straftaten und Verkehrsunfälle registriert.

Friedrichshafen: Unfall mit drei Fahrzeugen

Am Samstagmorgen gegen 15.30 Uhr kam es in der Eugenstraße zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine 57-Jährige wollte aus einem Grundstück ausfahren und übersah dabei einen von links kommenden Mercedes eines 51-Jährigen, der Vorfahrt hatte. Durch den Aufprall wurde der Sharan der 57-Jährigen auf einen weiteren am Straßenrand parkenden VW Golf aufgeschoben. An allen drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 30.000 Euro. Der Sharan und der Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei ermittelt noch, ob der 51-Jährige möglicherweise zu schnell unterwegs war.

Friedrichshafen-Efrizweiler: Diesel aus Traktor gestohlen

Ein Täter hat im Laufe des Wochenendes auf einem Hof bei Riedern etwa 30 Liter Diesel aus einem Traktor gestohlen. Er bohrte dazu mehrere Löcher in den Boden des Kunststofftanks und ließ den Diesel ablaufen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Polizei ermittelt wegen des Diebstahls und bittet Zeugen oder Personen mit Hinweisen zum Täter, sich unter der Telefonnummer 07541/701-0 beim Polizeirevier Friedrichshafen zu melden.

Kressbronn am Bodensee: Verwechslung von Gas- und Bremspedal

Das Verwechseln von Gas- und Bremspedal führte am Sonntagmorgen gegen 14.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung der Argenstraße mit der L 334 bei Kressbronn-Reute. Eine 18-Jährige wollte mit ihrem Renault aus Richtung der Argenstraße die L 334 in Richtung Bodanstraße überqueren, als sie das Bremspedal mit dem Gaspedal verwechselte und ungebremst in einen von rechts kommenden Seat fuhr. Der Seat wurde so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand.

Überlingen: Goldschmuck aus Pflegeheim gestohlen

Ein Täter ist wiederholt in ein Pflegeheim in der St.-Ulrich-Straße eingebrochen. Am Samstagabend wurde der Unbekannte überrascht, als er in einem Bewohnerzimmer mehrere Schränke durchwühlte. Als man ihn ansprach, entfernte er sich fluchtartig. Am Sonntagvormittag fiel derselbe Täter erneut im Gebäude auf. Wie sich später herausstellte, fehlte aus mindestens einem Bewohnerzimmer Goldschmuck von größerem Wert. Der Mann wird als etwa 35 bis 40 Jahre alt und etwa 165 bis 170 Zentimeter groß beschrieben. Er soll eine kräftige Statur, kurz geschnittene dichte schwarze Haare, einen dunklen Dreitagebart und braune Augen haben. Er sprach Deutsch mit Akzent und trug eine schwarze Lederjacke und eine dunkle Hose. Das Polizeirevier Überlingen ermittelt wegen des Diebstahls und bittet unter der Telefonnummer 07551/804-0 um Hinweise zu Tat und Täter.

Markdorf: Altreifen illegal verbrannt

Unbekannte haben am Sonntagabend kurz vor 20 Uhr widerrechtlich Altreifen in einer Grillstelle verbrannt. Die Feuerwehr rückte zu einem größeren Brand an den Grillplatz linksseits des Gehrenbergs aus. In der gemauerten Grillstelle waren offenbar fünf Autoreifen angezündet worden, die beim Eintreffen der Einsatzkräfte schon weitgehend abgebrannt waren. Die Polizei ermittelt wegen der unerlaubten Entsorgung und bittet unter der Telefonnummer 07551/804-0 um Hinweise zu möglichen Tätern.

Stetten: Alle vier Reifen zerstochen

Wegen Sachbeschädigung an einem Fahrzeug ermittelt das Polizeirevier Überlingen. An einem in der Hauptstraße auf einem Privatgrundstück geparkten Auto wurden alle vier Reifen zerstochen. Mutmaßlich im Zeitraum zwischen Samstagvormittag und Sonntagvormittag zerstörte ein Täter alle vier Reifen mit einem spitzen Gegenstand. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Zeugen oder Personen mit Hinweisen zur Täterin oder zum Täter werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07551/804-0 zu melden.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Brandstiftungen in Baden-Württemberg um 9,8 Prozent verändert, sie ist gestiegen. Gezählt wurden 2025 insgesamt 1.950 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 52,1 Prozent, bundesweit 45,1 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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