Böblingen: Seniorin bei Bahnunfall schwer verletzt – Stundenlanger Einsatz beendet

(Symbolbild)

In Böblingen hat sich am Dienstag, 28. Juli 2026, gegen 07.50 Uhr ein schwerer Personenunfall an der Haltestelle Südbahnhof ereignet. Eine 86-jährige Frau überquerte den Bahnübergang im Bereich der Tübinger Straße, obwohl die Signalanlage für den Straßenverkehr Rot zeigte und die Schranken bereits geschlossen waren. Der 30-jährige Zugführer hupte noch und leitete eine Gefahrenbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Die Seniorin stürzte und wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in eine Klinik.

Zum Unfallzeitpunkt befanden sich 103 Fahrgäste sowie zwei Zugführer im Zug. Auf dem Bahnsteig wartete eine Schulklasse mit 21 Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrkräften. Nach dem Unfall begaben sich die Kinder in die nahegelegene Schule, wo Fachpersonal der Feuerwehr sie betreute. Die Eltern wurden informiert und konnten ihre Kinder dort abholen.

Neben den beiden Zugführern, die psychologische Unfallbetreuung erhielten, mussten insgesamt 19 weitere Personen vom Rettungsdienst vor Ort versorgt werden. Die meisten litten unter Schock, einige hatten Kreislaufbeschwerden.

Während des Einsatzes war die Tübinger Straße gesperrt. Neben Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren auch ein Notfallmanager und ein Eisenbahnbetriebsleiter der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft vor Ort. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart setzte einen Gutachter ein, um den genauen Unfallablauf zu klären.

Kurz nach 12.00 Uhr waren die Maßnahmen am Bahnübergang beendet. Die Schönbuchbahn konnte daraufhin ihre Fahrt wieder aufnehmen. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg ermittelt weiterhin.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg