Bombendrohung gegen Klinik in Bad Bodenteich – Fehlalarm nach nächtlicher Evakuierung

(Symbolbild)

Eine Bombendrohung gegen eine Klinik in Bad Bodenteich hat in der Nacht zu Sonntag zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Ein unbekannter Anrufer drohte am 21. April gegen 01:00 Uhr, dass im Eingangsbereich der Klinik Sprengstoff platziert worden sei und in den nächsten Stunden explodieren würde.

Die Polizei nahm die Drohung ernst und veranlasste Sicherheitsmaßnahmen. Mehrere Patientinnen und Patienten wurden vorübergehend in andere Räumlichkeiten verbracht. Sprengstoffspürhunde suchten das gesamte Gebäude ab, konnten jedoch keinen Sprengstoff finden. Um 03:30 Uhr wurden die Räumungsmaßnahmen beendet und der normale Klinikbetrieb konnte wieder aufgenommen werden. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet.

In der Region ereigneten sich weitere Straftaten: In Uelzen warf ein 35-Jähriger in der Nacht zum 21. April die Fenster eines Bürogebäudes in der Lüneburger Straße mit einem Ziegelstein ein. Der Tatverdächtige wurde am frühen Morgen schlafend in den Räumlichkeiten angetroffen. Der Schaden wird auf etwas über 1.000 Euro geschätzt.

Bei Verkehrsunfällen wurden zwei Personen leicht verletzt: In Dannenberg fuhr ein 22-jähriger Motorradfahrer am 21. April gegen 07:25 Uhr auf der Kreisstraße 13 einem Peugeot auf, als dieser in einen Feldweg einbiegen wollte. Bereits am Vortag hatte eine 46-jährige Frau bei Neu Darchau gegen 12:30 Uhr auf der Landesstraße 231 in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihren VW Golf verloren und war mit zwei Bäumen kollidiert. Der Sachschaden liegt bei mehreren tausend Euro.

Die Polizei Lüchow leitete am 20. April zwei Verfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss ein. In Gartow wurde gegen 14:05 Uhr ein Autofahrer kontrolliert, dessen Drogentest positiv auf THC verlief. In Luckau ergab sich bei einem LKW-Fahrer gegen 15:50 Uhr ebenfalls der Verdacht einer Drogenbeeinflussung. Beiden Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt und Blutproben entnommen.

Mehrere Diebstähle und Einbrüche beschäftigten die Lüneburger Polizei: Am 20. April versuchten zwei Männer im Alter von 31 und 38 Jahren, gemeinsam Parfums aus einer Drogerie in der Grapengießerstraße zu stehlen, wurden jedoch von einem Mitarbeiter beobachtet und angesprochen. Am Abend desselben Tages stellte ein Mitarbeiter einer anderen Drogerie in derselben Straße einen 56-Jährigen beim Diebstahl. Bei ihm fand die Polizei weiteres Diebesgut im Wert von unter 20 Euro, das einem Geschäft in der Kleine Bäckerstraße zugeordnet werden konnte.

Gegen 11:30 Uhr entwendete ein Mann mehrere Kleidungsstücke im Wert von etwas über 200 Euro aus einem Kaufhaus Am Markt. Als ihn ein Mitarbeiter ansprach, flüchtete er mit der Beute. Der Täter trug gelbe Arbeitskleidung und hatte schwarze, kurze Haare.

Einbrecher hebelten zwischen dem 19. und 20. April die Tür eines Einfamilienhauses Bei Mönchsgarten auf, durchsuchten das Haus und entwendeten elektronische Wertgegenstände. In Adendorf schlugen Unbekannte zwischen dem 18. und 20. April die Glasscheibe einer Terrassentür im Sandweg mit einem Gewicht aus dem Garten ein und stahlen Schmuck.

Zwei Brände hielten die Einsatzkräfte in Atem: Auf dem Parkplatz bei den Sülzwiesen brannte am 20. April um 23:30 Uhr ein Opel Meriva. Beim Eintreffen der Polizei waren die Flammen bereits erloschen. Ein daneben geparkter Wagen wurde durch eine ruckartig geöffnete Fahrzeugtür des Opels beschädigt. Die Polizei geht von vorsätzlicher oder fahrlässiger Brandstiftung aus. Am Abend des 20. April brannte zudem eine Parzelle eines Kleingartens im Schildsteinweg bis auf die Grundmauern ab. Die Feuerwehr war im Löscheinsatz, der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.