Bombenentschärfung in Schönkirchen: 240 Anwohner müssen Häuser verlassen

Quelle: Amt Schrevenborn

In der Gemeinde Schönkirchen wird am Sonntag, 16. August 2026, eine Fliegerbombe entschärft. Etwa 240 Anwohner aus 109 Haushalten müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Bei der Bombe handelt es sich um eine 500 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe mit Heckaufschlagzünder. Sie liegt auf einem Feld zwischen den Dörfern Flüggendorf und Oppendorf. Der Kampfmittelräumdienst wird die Bombe vor Ort entschärfen.

Polizei, das Amt Schrevenborn sowie die Freiwilligen Feuerwehren Schönkirchen und Flüggendorf haben gemeinsam festgelegt, dass die Entschärfung am Sonntagvormittag stattfindet. Alle betroffenen Anwohner müssen bis 9 Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen haben. Zur selben Zeit richten die Polizisten die Straßensperrungen ein.

Der Sperrradius erstreckt sich etwa 1000 Meter um den Fundort. Betroffen sind folgende Straßen: Alte Schulstraße, An de Wurth, Flüggendorfer Straße, Gerstenhof, Lustbarg und Uhlenbeek. Auch die Schwentine und der Wanderweg entlang des Flusses sind von der Sperrung betroffen.

Sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Sperrbereich aufhält, beginnen die Experten mit der Entschärfung. Wie lange die Arbeiten dauern, lässt sich nicht vorab sagen. Anwohner sollten sich auf mehrere Stunden Abwesenheit einstellen und an Nahrung, Getränke und notwendige Medikamente denken.

Wer während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen kann, kann ab 8:30 Uhr die Aula des Schulzentrums Schönkirchen in der Straße Augustental 29 nutzen.

Anwohner, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen brauchen, sollten sich beim Servicetelefon des Amtes Schrevenborn unter 04348 / 709404 melden. Die Nummer ist am Freitag, 14. August von 8 bis 13:30 Uhr, am Samstag, 15. August von 10 bis 12 Uhr und am Sonntag ab 8 Uhr bis zum Ende des Einsatzes erreichbar.

Das Amt Schrevenborn verteilt ab sofort Handzettel an alle betroffenen Haushalte. Zusätzlich werden Bürger über Warn-Apps informiert. Da nicht alle Betroffenen durch diese Kanäle erreicht werden, bitten die Behörden darum, sich gegenseitig zu informieren.

Ein Presseteam der Polizeidirektion Kiel ist am Einsatztag unter 0431-160-2010 erreichbar und befindet sich ab 8:30 Uhr vor Ort. Nach der Entschärfung haben Journalisten die Möglichkeit, am Entschärfungsort mit Einsatzkräften des Kampfmittelräumdienstes zu sprechen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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