In Bottrop ist eine ältere Frau Opfer eines Betrugsan rufes geworden. Am Montag gegen 13 Uhr rief eine Frau bei der Seniorin an und gaukelte ihr vor, dass ihre Tochter schwer krank sei, im Krankenhaus liege und dringend teure Medikamente bräuchte.
Kurz darauf klingelte ein junger Mann bei der Seniorin, der sich als Mitarbeiter des Krankenhauses ausgab. Sie überreichte ihm Bargeld und Schmuck. Am späten Nachmittag bemerkte die Bottroperin den Betrug und informierte die Polizei.
Der Geldabhöler wird wie folgt beschrieben: etwa 25 bis 30 Jahre alt, kurze mittelblonde Haare, dunkle Hose, helles Hemd, Brille.
Die Polizei Recklinghausen weist darauf hin, dass es derzeit vermehrt zu solchen sogenannten Schockanrufen kommt. Die Täter geben sich am Telefon als Ärzte, Polizeibeamte oder nahe Angehörige aus, um bei ihren Opfern eine akute Notlage vorzutäuschen. Mit massivem emotionalem und zeitlichem Druck versuchen sie, die Geschädigten zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen. Oft wird ein Abholer geschickt, der das Geld persönlich entgegennimmt.
Hinweise zum Vorfall nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0800 2361 111 entgegen.
Wie die Nachbarkreise dastehen
In Bottrop kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 1.372 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Essen aus: 1.076 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 946.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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