Brand in Holzbetrieb und Arbeitsunfall bei Eberhardzell – 50-Jähriger schwer verletzt

(Symbolbild)

Bei Eberhardzell haben zwei schwere Vorfälle in einem holzverarbeitenden Betrieb die Arbeit massiv beeinträchtigt. Kurz nach 9 Uhr am Dienstagmorgen brach in der Fertigungshalle ein Brand aus, wenige Stunden später kam es zu einem Arbeitsunfall mit schweren Verletzungen.

Eine Zinkenpresse war heiß gelaufen und löste damit einen Brand aus. Laut Zeugen kam es zu einem Knall, woraufhin Flammen zum Vorschein kamen und dichter Rauch die Halle erfüllte. Arbeiter befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Halle. Ein Verantwortlicher eilte hinzu und versuchte, das Feuer zu löschen. Die Feuerwehr Eberhardzell rückte mit elf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen an, löschte die Flammen und kühlte die Maschine ab. Verletzt wurde niemand. Ein technischer Defekt am Motor der Presse war vermutlich die Ursache. Der Sachschaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.

Nur wenige Stunden später, gegen 16.15 Uhr, ereignete sich auf demselben Betriebsgelände ein Arbeitsunfall. Ein 50-Jähriger war mit einem Gabelstapler tätig und transportierte mehrere etwa fünf Meter lange Holzbalken auf einer Palette. Er hatte die Sicherungsbänder an der Palette entfernt. Im weiteren Verlauf kippten mehrere Balken nach vorne von der Palette und trafen den Mann am Ober- und Unterkörper. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

Die Abteilung für Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ulm ermittelt zu dem Unfall. Spezialisten aus Biberach prüfen die genauen Umstände. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nach bisherigem Ermittlungsstand nicht vor.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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