In der vergangenen Woche stand für die Polizei im Harz ein Brand mit schweren Verletzungsfolgen im Mittelpunkt der Arbeit. Daneben beschäftigten sich die Beamten mit einer illegalen Cannabisanlage und führten Geschwindigkeitskontrollen an einem Unfallschwerpunkt durch.
Bewohnerin bei Hausbrand schwer verletzt
In Thale kam es am 7. September gegen 13:00 Uhr zu einem Brand in einem Einfamilienwohnhaus im Ortsteil Treseburg. Die Küche war der Brandausbruchort, wo eine Leckage in der Propangasanlage zu einer Verpuffung führte. Die Bewohnerin des Hauses erlitt Verbrennungen und ein Inhalationstrauma und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bergmannstrost nach Halle gebracht.
Die Feuerwehr war mit 15 Fahrzeugen und 61 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand. Danach sicherten Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) die linke Gebäudewand mit einer Holzkonstruktion ab, da sie stark einsturzgefährdet war. Der Sachschaden beträgt etwa 50.000 Euro. Der Brandort wurde beschlagnahmt und der Brandursachenermittler des Polizeireviers Harz untersuchte ihn.
Vier Cannabispflanzen in Gartenlaube gefunden
In Harzgerode machten Zeugen die Polizei am 8. September auf einen Cannabisgeruch in einer Gartenanlage am Weißen Garten aufmerksam. Bei der Überprüfung einer Gartenlaube bestätigte sich der Verdacht. Beamte des Harzer Polizeireviers betraten gemeinsam mit dem 49-jährigen Eigentümer das Objekt und stellten vier weibliche Cannabispflanzen sicher. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.
Massiver Tempoverstoß auf der L 66
Auf der Landesstraße 66, dem Autobahnzubringer Quedlinburg-Ost, führten Beamte des Polizeireviers Harz am Vormittag des 8. September Geschwindigkeitskontrollen durch. In vier Stunden überprüften sie 1.111 Fahrzeuge. 32 Verstöße wurden geahndet. Besonders krass fiel dabei ein Autofahrer aus dem Landkreis Harz auf: Er fuhr mit 98 km/h bei erlaubten 50 km/h. Für ihn folgen nun ein Monat Fahrverbot, eine Geldbuße von 320 Euro und zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei.
Rauschgiftdelikte im Landkreis Harz: der Vergleich mit Land und Bund
Im Landkreis Harz zählte die Polizei 2025 278 Rauschgiftdelikte, das sind 135 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im restlichen Bundesland, wo 212 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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