Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag in Brandenburg einen mutmaßlichen Spion für Russland festnehmen lassen. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen Ukrainer, der in Eisenhüttenstadt lebt.
Dem Mann wird vorgeworfen, militärisch relevante Informationen gesammelt und dabei Kontakte in die europäische Rüstungsindustrie genutzt zu haben. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel, das zuerst über die Festnahme berichtete, soll der Verdächtige Daten über die Produktion von Panzerfahrzeugen, Munition und Sprengstoff zusammengetragen haben. Auch Informationen über Personal und Militäranlagen an der Nato-Ostflanke sollen in den Fokus seiner Aktivitäten gefallen sein.
Besonderes Interesse soll der Mann der Panzerbrigade 45 der Bundeswehr entgegengebracht haben. Diese Einheit ist als sogenannte Litauen-Brigade bekannt. Sie soll im kommenden Jahr vollständig in Litauen stationiert und einsatzbereit sein.
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Autor: dts Nachrichtenagentur