Brandstiftung in Flensburg aufgeklärt – drei Kinder verdächtig

(Symbolbild)

Am 21. September 2026, einem Montag, um 19:05 Uhr, geriet ein Lagerschuppen in einem Hinterhof der Angelburger Straße in Flensburg in Brand. Eine Anwohnerin verständigte die Polizei über Notruf. Das Feuer griff auf das angrenzende Wohnhaus über und zerstörte die Eingangstür. Rauchgase drangen in die Wohnräume ein. Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde niemand.

Der Brand beschädigte außerdem zwei Fahrzeuge, die in der Nähe des Schuppens parkten. Die Feuerwehr löschte das Feuer zügig. Der Sachschaden liegt im unteren sechsstelligen Bereich.

Die Ermittler der Kriminalpolizei Flensburg und der Staatsanwaltschaft Flensburg stellten schnell fest, dass das Feuer absichtlich gelegt worden war. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatverdachts der schweren Brandstiftung ein. Durch intensive Ermittlungen konnten sie drei Kinder als Tatverdächtige ermitteln.

Am selben Tag lösten dieselben drei Kinder die Brandmeldeanlage der Flensburg Galerie aus. Dabei entstand kein Sachschaden. Die Polizei ordnet beide Fälle den Verdächtigen zu.


Die Entwicklung in Flensburg

2024 zählte die Polizei in Flensburg 16 Brandstiftungen, 2025 waren es 35 — 118,8 Prozent mehr. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 16,1 Prozent gestiegen.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Schleswig-Holstein