Brutale Attacken auf Cruising-Szene: Polizei fasst fünf Tatverdächtige

(Symbolbild)

Ermittler haben am Mittwochmorgen (22. Juli 2026) die Wohnungen von fünf Männern im Alter zwischen 20 und 45 Jahren durchsucht. Sie stehen unter Verdacht, Angehörige der Cruising-Szene in Degerloch und an zwei Autobahnparkplätzen der A81 angegriffen zu haben.

Den Ermittlungen zufolge sollen die fünf Tatverdächtigen zwischen Juni 2025 und April 2026 mehrfach gezielt Orte aufgesucht haben, an denen sich Menschen der Cruising-Szene treffen. Mit Quads fuhren sie dorthin und griffen die Anwesenden mutmaßlich aufgrund ihrer sexuellen Orientierung an. Sie besprühten ihre Opfer mit Feuerlöschern und schlugen auf sie ein. Zehn Männer wurden dabei verletzt – sie erlitten Hämatome und Atemwegsreizungen.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizeipräsidien Ludwigsburg und Stuttgart leiteten gemeinsame Ermittlungen ein. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg war bei der Zusammenfassung der überörtlich begangenen Taten beteiligt. Der Staatschutz führte die Durchsuchungen durch, unterstützt von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz. Bei den Maßnahmen trafen die Beamten vier der fünf Tatverdächtigen an. Sie sicherten umfangreiches Beweismaterial, das nun ausgewertet wird. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle vier auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen zur genauen Tatbeteiligung der einzelnen Verdächtigen dauern noch an. Die Polizei geht davon aus, dass es weitere Opfer gibt, die keine Anzeige erstatten wollen – aus Scham oder Furcht. Deshalb ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die Kriminalpolizei Stuttgart bittet Zeugen und insbesondere weitere Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 0711 89905778 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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