Bundesopferbeauftragter will CSD-Anschlagsopfer einzeln kontaktieren

via dts Nachrichtenagentur

Der Bundesopferbeauftragte Roland Weber will die unmittelbar vom Anschlag auf den Berliner CSD betroffenen Menschen persönlich erreichen und ihnen Unterstützung anbieten. „Zusammen mit den Stellen des Landes Berlin stehen mein Team und ich jetzt allen Betroffenen zur Seite“, sagte Weber der „Rheinischen Post“ in ihrer Dienstagsausgabe.

Ein erster Schritt ist bereits erfolgt: Das Bundesamt und das Land Berlin haben gemeinsam eine psychosoziale Beratungshotline eingerichtet. „Wir werden die unmittelbar von dem Anschlag Betroffenen einzeln kontaktieren und ihnen unsere Hilfe anbieten“, erklärte Weber. „Wir werden als Bund dort unterstützen, wo wir können, und uns hierzu eng mit der Zentralen Anlaufstelle für Betroffene von Terroranschlägen in Berlin abstimmen.“

Weber betont dabei die staatliche Solidarität: „Alle Betroffenen sollen wissen, dass sie sich an uns wenden können und wir als Staat fest an ihrer Seite stehen.“

Der Bundesopferbeauftragte fungiert als zentraler Ansprechpartner für alle Menschen, die von extremistischen oder terroristischen Anschlägen im Inland betroffen sind. Für die Opfer des Anschlags am Wochenende steht unter der Nummer 0800 000 9546 eine kostenlose Hotline zur psychosozialen Beratung zur Verfügung.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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