Bundespolizei nimmt gesuchten Betrüger am Flughafen fest

(Symbolbild)

Am 16. September 2026 hat die Bundespolizei am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden einen 60-jährigen Kroaten festgenommen. Bei der Kontrolle eines Fluges aus Zagreb überprüften die Beamten seine Personalien und stellten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.

Der Mann wurde wegen Betrugs gesucht. Die Festnahme gelang der Bundespolizei mithilfe von sogenannten PNR-Daten – das sind Informationen, die Fluggesellschaften bei der Buchung erfassen, etwa Name des Reisenden oder Abflugdatum. Der 60-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ihn erwartet eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten.

Seit 2017 sind Fluggesellschaften gesetzlich verpflichtet, diese Passagierdaten für alle grenzüberschreitenden kommerziellen Flüge an das Bundeskriminalamt zu übermitteln. Mehrere Partnerbehörden überprüfen die Daten, um Terrorismus und schwere Straftaten zu verhindern, aufzudecken und zu verfolgen. Wenn die Überprüfung einen Treffer mit gesuchten Personen ergibt, werden die Informationen an die Bundespolizei weitergeleitet – etwa um Einreiseverweigerungen auszusprechen oder Festnahmen vorzunehmen.


Betrugsfälle in Baden-Württemberg: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 74.294 Betrugsfälle, das sind 661 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Baden-Württemberg besser als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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