CDU-Führung zieht sich zur Krisenklausur zurück

via dts Nachrichtenagentur

Das Parteipräsidium der CDU ist am Sonntag zu einer zweitägigen Krisenklausur zusammengekommen, um über die Konsequenzen aus den letzten drei verlorenen Landtagswahlen zu beraten.

„Wir haben die Warnsignale der vergangenen Landtagswahlen deutlich wahrgenommen. Es geht darum, Vertrauen in unsere Politik zurückzugewinnen und dabei die Modernisierung unseres Landes nicht aus dem Blick zu verlieren, aber auch die Lebenswirklichkeit der Menschen anders zu adressieren und die Herausforderungen auch anzuerkennen“, sagte die CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann am Sonntag vor der CDU-Parteizentrale in Berlin.

Die etwa 25-köpfige Führungsrunde betont: Diese Klausurtagung sei „nicht die eine Wunderwaffe, sondern der Beginn eines Prozesses“, den man sowohl in der Regierungspolitik als auch in der Partei beginne, „um zu alter Stärke zurückzufinden und den Anspruch als Volkspartei zu untermauern. Darin sind wir uns alle einig“, so Hoppermann weiter.

Der Termin der Krisenberatung folgt unmittelbar auf ein Wahldebakel: Ende September flog die CDU erstmals aus einem Landtag, nachdem sie in Mecklenburg-Vorpommern deutlich verlor. Die Partei wird derzeit bundesweit in Umfragen mit Werten unter 20 Prozent gemessen. Die CDU-Führung will nun Wege diskutieren, wie die Partei auf die wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung reagieren kann. Im Fokus steht dabei auch die Zusammenarbeit in der schwarz-roten Bundesregierung.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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