Das war die Blaulicht-Woche in Baden-Württemberg: 26.10.–01.11.2026 (KW 44)

(Symbolbild)

Zeit für eine erste Bilanz der Woche vom 26. Oktober bis 1. November 2026 in Baden-Württemberg. Die schwersten Vorfälle reichen von einem Messerangriff in Heidelberg, der einen Mann mit einem Stich in den Hals schwer verletzte, über einen tödlichen Motorradunfall in Kehl bis hin zu einem lebensgefährlich verletzten Rollerfahrer in Eppingen. Dazu beschäftigten mehrere Festnahmen, Einbrüche und ein Großeinsatz in Mannheim die Polizei im Land.

Der gravierendste Gewaltvorfall der Woche ereignete sich bereits am Freitag, 23. Oktober 2026, am Willy-Brandt-Platz in Heidelberg: Nach einem Messerangriff sitzt ein 28-Jähriger in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Polizeipräsidium Mannheim werfen ihm versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Nach allem, was die Ermittler rekonstruiert haben, stieg der Mann gegen 17:45 Uhr am Bussteig C vor dem Hauptbahnhof in einen Bus nach Bismarckplatz und geriet dort mit einer 25-jährigen Frau in Streit. Als eine 27-Jährige lautstark nach der Polizei rief, floh der Beschuldigte aus dem Bus. Die 27-Jährige verfolgte ihn, woraufhin er sich einem 49-jährigen Mann gegenübersah, der hinzugekommen war. Daraufhin zog der 28-Jährige nach Angaben der Ermittler ein Messer aus seiner Jackentasche und verletzte den 49-Jährigen mit einem Stich in den Hals und einem Faustschlag ins Gesicht. Der Mann wurde schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Täter floh zu Fuß in Richtung Kurfürsten-Anlage; die Kriminalpolizei Heidelberg identifizierte ihn unter anderem mithilfe von Videoüberwachung. Mehr dazu.

In Kehl kam es am Dienstagabend zu einem tödlichen Verkehrsunfall: In Kehl ist am Dienstagabend ein 63-jähriger Fußgänger bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Ein 58-jähriger Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Motorradfahrer gegen 18:45 Uhr die Großherzog-Friedrich-Straße entlang und bog nach links in die Kinzigallee ab. In Höhe des Kahllachweg überquerte der Fußgänger mit Rollator gerade die dortige Querungshilfe, als das Motorrad ihn erfasste. Trotz notärztlicher Reanimation verstarb der 63-Jährige noch an der Unfallstelle. Der Motorradfahrer wurde nach notärztlicher Erstversorgung schwerverletzt in ein Klinikum gebracht. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro; das Fahrzeug wurde sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Offenburg wurde ein Gutachten zur Unfallursache angeordnet. Mehr dazu.

Ebenfalls mit lebensgefährlichen Folgen endete ein Unfall am Freitag in Eppingen: Gegen 19:50 Uhr fuhr eine 18-jährige Autofahrerin vom Parkplatz eines Schnellrestaurants auf der Brettener Straße nach links ein und übersah dabei einen 43-jährigen Rollerfahrer. Der Mann kollidierte mit der Fahrerseite des Renault, stürzte und verletzte sich schwer. Um 21:25 Uhr wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach Heidelberg gebracht. Die Autofahrerin kam mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus, ihre achtjährige Mitfahrerin blieb unverletzt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf rund 15.000 Euro. Mehr dazu.

Ebenfalls diese Woche wurde der seit dem 7. September 2026 vermisste 75-jährige Mann aus einer Pflegeeinrichtung in Buchen-Waldhausen tot aufgefunden. Sein Leichnam wurde am Dienstag von einem Förster in einem Waldstück in Buchen-Waldhausen gefunden. Eine von der Staatsanwaltschaft Mosbach angeordnete Obduktion bestätigte eindeutig die Identität des Verstorbenen. Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es keine Hinweise darauf, dass ein anderer für seinen Tod verantwortlich ist. Mehr dazu.

In Mannheim-Neckarstadt-West führte die Polizei einen Großeinsatz in der Pumpwerkstraße durch. Gegen 9:00 Uhr war dort eine verletzte Person aufgefunden worden, die bei Streitigkeiten verletzt worden war. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht; zur Schwere der Verletzungen lagen zunächst keine Angaben vor. Eine große Anzahl an Polizistinnen und Polizisten war vor Ort im Einsatz. Eine konkrete Gefahr für die Allgemeinheit bestand zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht. Mehr dazu.

Ein 30-jähriger Taxifahrer aus Reutlingen wurde am Montag festgenommen, nachdem er zwei 16-jährige Mädchen mutmaßlich sexuell belästigt haben soll. Den Ermittlungen zufolge legte der Fahrer während einer Fahrt am 12. September 2026 die Hand eines der Mädchen auf seinen Genitalbereich und berührte sie unsittlich, obwohl sie sich dagegen wehrte. Am Ende der Fahrt soll er auch die andere 16-Jährige gegen ihren Willen geküsst haben. Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen an seiner Wohnanschrift fest; ein Haftrichter setzte den Haftbefehl am Dienstag in Vollzug. Der Mann befindet sich seitdem in Haft. Mehr dazu.

Am Mittwochabend, 28. Oktober, griff ein 23-jähriger eritreischer Staatsangehöriger am Badischen Bahnhof in Basel Bundespolizisten an. Der Mann war ohne Passdokumente mit einem Fernreisezug eingereist und wurde zur Kontrolle zum Bundespolizeirevier mitgenommen. Während der Durchsuchung leistete er Widerstand und schlug nach den Beamten; diese brachten ihn mit körperlicher Gewalt zu Boden und fesselten ihn. In seiner Kleidung fanden die Beamten Haschisch. Der Mann muss sich nun wegen der Einfuhr von Cannabis, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Polizisten und versuchter unerlaubter Einreise verantworten. Er wurde in die Schweiz zurückgewiesen. Mehr dazu.

In Lahr kam ein 34-Jähriger nach einem mutmaßlich räuberischen Diebstahl in einem Drogeriemarkt am Schloßplatz in Untersuchungshaft. Am Mittwochmorgen gegen 11 Uhr soll er Parfüm entwendet und das Geschäft verlassen wollen haben. Als ein Ladendetektiv ihn ansprach, kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der der Mitarbeiter verletzt wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt zudem, ob der 34-Jährige für weitere Parfümdiebstähle mit einem Gesamtschaden von über 1.000 Euro verantwortlich ist. Mehr dazu.

In Böblingen nahm die Polizei am Dienstag, 13. Oktober 2026, aufgrund eines Zeugenhinweises zwei Männer im Alter von 35 und 33 Jahren vorläufig fest. Den deutschen Staatsangehörigen werden mutmaßlich mehrere Kupferkabeldiebstähle im Landkreis Böblingen vorgeworfen; nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an. Mehr dazu.

Die Kriminalpolizei Stuttgart erzielte einen Fahndungserfolg im Ausland: Italienische Polizeibeamte nahmen am Dienstag einen 30-jährigen Mann in Turin fest, der zwei Einbrüche in Stuttgart vom 8. und 9. August in der Balthasar-Neumann-Straße beziehungsweise Eisenbahnstraße begangen haben soll. Dabei soll er Bargeld und Schmuck im Wert von rund 6.500 Euro gestohlen haben. Stuttgarter Ermittler hatten ihn anhand von Videoaufzeichnungen identifiziert; nach der Flucht aus Deutschland führte ein Hinweis der Kriminalpolizei die italienischen Behörden zu ihm. Mehr dazu.

In Ladenburg brach ein Unbekannter am Freitag zwischen 16:05 und 19:45 Uhr durch ein Erdgeschossfenster in ein Mehrfamilienhaus in der Trajanstraße ein und durchsuchte drei Wohnungen. Obwohl er keine Wertgegenstände stahl, beschädigte er Fenster und Wohnungstüren erheblich; der Sachschaden liegt bei über 5.000 Euro. Das Fachdezernat für Eigentumskriminalität der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt und nimmt Hinweise unter 0621 174-4444 entgegen. Mehr dazu.

Am Grenzübergang Bietingen vollstreckte die Bundespolizeiinspektion Konstanz am Donnerstagabend, 29. Oktober, zwei Vollstreckungshaftbefehle gegen einen 37-jährigen kroatischen Autofahrer. Das Amtsgericht Ludwigsburg hatte ihn im April 2024 zu sechs Monaten Freiheitsstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt; im Oktober 2024 kam eine Verurteilung zu acht Monaten wegen Trunkenheit im Verkehr hinzu. Der zum Strafantritt nicht erschienene Mann wurde zur Verbüßung der insgesamt 14-monatigen Freiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Konstanz gebracht — erneut ohne Führerschein unterwegs. Mehr dazu.

In Heidelberg schlug am Freitagabend kurz nach 21:00 Uhr ein 38-Jähriger auf einer Grünfläche nahe des Römerkreis einem Unbekannten unvermittelt zweimal mit der Faust gegen den Kopf und stieß ihm das Knie in den Oberkörper — der Mann hatte die Gruppe gefragt, ob sie seinen Rucksack gestohlen hätten, und nach der Verneinung sofort zugeschlagen. Bei der anschließenden Fahndung stellte die Polizei den Angreifer fest; in seinem vermeintlich gestohlenen Rucksack fand sich eine erhebliche Menge Haschisch und Cannabis. Er wird wegen Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz angezeigt. Mehr dazu.

Am Mittwochabend in Loffenau löste die Behauptung eines Fußgängers, im Fahrzeug eines Autofahrers eine Schusswaffe gesehen zu haben, einen größeren Polizeieinsatz aus. Vorausgegangen war ein verbaler Streit nach einer Beleidigung mit einer Fingergeste. Mehrere Polizeistreifen überprüften den Autofahrer gründlich — eine Waffe fanden sie nicht. Mehr dazu.

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Die Woche verzeichnete einen aktenkundigen Messerangriff durch einen Tatverdächtigen: Am Freitag, 23. Oktober 2026, am Willy-Brandt-Platz in Heidelberg zog ein 28-Jähriger ein Messer und stach einem 49-jährigen Mann in den Hals; das Opfer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige sitzt wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft — Mehr dazu. Schusswaffen wurden von Tatverdächtigen in der zurückliegenden Woche nicht eingesetzt; der Einsatz mehrerer Polizeistreifen in Loffenau nach der Behauptung, im Auto eines Mannes eine Schusswaffe gesehen zu haben, blieb ohne Befund.

Auffällig in der Woche war die Häufung von Festnahmen auf der Grundlage von Videoauswertungen und Zeugenhinweisen: Sowohl die Identifizierung des Heidelberger Messerangreifers per Videoüberwachung als auch die Fahndung nach dem Stuttgarter Einbrecher bis nach Turin zeigen, wie stark die Kriminalpolizei im Land auf digitale Ermittlungsmethoden setzt. Daneben traten Wohnungseinbrüche in mehreren Landkreisen gehäuft auf — in Ladenburg wurden drei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus durchsucht, und ein mutmaßlicher Serieneinbrecher wurde in Italien gestellt.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Baden-Württemberg erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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