In der vergangenen Woche standen für die nordrhein-westfälische Polizei schwere Gewaltverbrechen im Mittelpunkt. Ein 93 Jahre alter Mann ist in seinem Einfamilienhaus in Köln-Neubrück getötet worden. Seine Tochter (60) und sein Sohn (65) fanden den Rentner am Sonntagnachmittag (3. Mai) tot in dem Bungalow am Böhmweg auf. Die Leiche wies erhebliche Verletzungen auf, die nach Angaben der Staatsanwaltschaft und Polizei Köln auf eine massive Gewalteinwirkung schließen lassen.
Nach der bisherigen Spurenlage verschafften sich einer oder mehrere Täter zwischen Freitag (1. Mai) und Sonntag (3. Mai) Zutritt zu dem Einfamilienhaus und griffen den Rentner an. Die Täter durchsuchten anschließend die Räume und flüchteten mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Die Polizei hat eine Mordkommission zur Aufklärung der Tat und etwaiger Hintergründe eingerichtet. Mehr dazu
In Köln-Ehrenfeld kam es am Samstagmorgen zu einer weiteren tödlichen Gewalttat. Polizistinnen und Polizisten nahmen einen 31-jährigen Tatverdächtigen fest, der im Verdacht steht, einen bislang nicht identifizierten Mann in einem Mehrfamilienhaus tödlich verletzt zu haben. Ein Anwohner hatte gegen 9.10 Uhr einen lautstarken Streit im Flur des Mehrfamilienhauses in der Venloer Straße bemerkt. Kurz darauf entdeckte er den am Boden liegenden Mann mit schweren Verletzungen am Körper. Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann noch am Einsatzort. Die Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Mehr dazu
Bei einer familiären Auseinandersetzung in Dülmen hat ein 46-Jähriger seinen 48-jährigen Bruder mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die Polizei Münster nahm den Tatverdächtigen am Mittwoch vorläufig fest und richtete eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Michael Reitz ein. Der Angriff ereignete sich am frühen Mittwochmorgen gegen 5:30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Marktstraße. Der schwer verletzte 48-Jährige schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Mehr dazu
Die Polizei Gelsenkirchen hat einen Mann festgenommen, der sowohl für einen Verkehrsunfall am Montagmorgen als auch für ein versuchtes Tötungsdelikt vom Juli 2025 verantwortlich sein soll. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem mutmaßlichen Verursacher um denselben Mann handelt, nach dem seit Juli 2025 wegen eines versuchten Tötungsdelikts gefahndet wurde. Das versuchte Tötungsdelikt hatte sich am 21. Juli 2025 ereignet, bei dem ein Mann durch den Einsatz einer Schusswaffe schwer verletzt wurde. Mehr dazu
In Essen ist ein 46-jähriger Mann festgenommen worden, nachdem er eine Schülerin im U-Bahn-Abgang der Universität sexuell genötigt hatte. Das Mädchen war am Montagmorgen gegen 8 Uhr auf dem Weg zur weiterführenden Schule, als der Deutsche sie von hinten angriff. Er hielt ihr den Mund zu und fasste sie in sexueller Absicht an. Ein aufmerksamer 25-jähriger Passant verhinderte Schlimmeres und half bei der Festnahme des Täters. Mehr dazu
Bei Schwerpunktkontrollen in der Dortmunder Innenstadt haben Polizistinnen und Polizisten zwischen dem 30. April und 6. Mai mehrere Drogendealer festgenommen und größere Mengen Rauschgift sowie Bargeld sichergestellt. Insgesamt kontrollierten die Beamten 333 Personen und 96 Fahrzeuge. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
In der zurückliegenden Woche wurde von der Polizei eine Messerattacke gemeldet: In Dülmen verletzte ein 46-Jähriger seinen Bruder mit einem Messer lebensgefährlich. Außerdem wurde in Gelsenkirchen ein Mann festgenommen, der bereits im Juli 2025 bei einem versuchten Tötungsdelikt durch den Einsatz einer Schusswaffe einen Mann schwer verletzt haben soll.