In der vergangenen Woche standen für die sächsische Polizei zwei schwere Verkehrsunfälle mit 30 Verletzten sowie umfangreiche Fahndungserfolge an den Grenzübergängen im Mittelpunkt. Die Bundespolizei vollstreckte insgesamt 22 Haftbefehle und verhinderte mehrere unerlaubte Einreisen. Zudem beschäftigten verschiedene Gewaltdelikte und Eigentumsdelikte die Beamten.
Der schwerste Vorfall war ein Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus am Sonntagmorgen in Dresden-Briesnitz. Bei der Kollision in einer Kurve entgleiste die Straßenbahn und sprang aus dem Gleisbett. 30 Menschen wurden verletzt, fünf davon mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert werden. Die Feuerwehr löste wegen der steigenden Anzahl an Verletzten MANV-Alarm aus. Mehr dazu
Am ersten Maiwochenende vollstreckte die Bundespolizei an den Grenzübergängen Breitenau und Hellendorf 17 Haftbefehle. Die gesuchten Personen stammten aus Rumänien, Tschechien und Deutschland und wurden wegen verschiedenster Straftaten gesucht, darunter Diebstahl, Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Zwölf der Festgenommenen konnten ihren Haftantritt durch Zahlung von knapp 12.300 Euro verhindern, fünf wurden in die JVA Dresden überstellt. Mehr dazu
Am Dresdner Hauptbahnhof wurde eine 15-jährige Syrerin am späten Samstagabend Opfer eines Raubüberfalls. Ein Passant meldete gegen 22:35 Uhr die bewusstlose Jugendliche auf dem Wiener Platz. Nach Zeugenaussagen hatte der Täter sie geschlagen und getreten sowie ein Mobiltelefon und Parfüm entwendet. Die Bundespolizei konnte aufgrund der Beschreibung einen Tatverdächtigen festnehmen. Mehr dazu
Am Dienstag griffen zwei Männer Bahnmitarbeiter am Hauptbahnhof Dresden an. Ein 40-jähriger Deutscher attackierte während einer Fahrscheinkontrolle zwei Kontrolleure, schlug einem ins Gesicht und brachte den anderen zu Boden. Später am Tag verletzte ein 45-jähriger Marokkaner einen Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn mit einem Faustschlag. Beide Täter wurden festgenommen. Mehr dazu
Bei einem Brand in Dresden-Leipziger Vorstadt griff am Montag ein Feuer von einer Vegetationsfläche auf eine 200 Meter lange Lagerhalle über. 35 Einsatzkräfte bekämpften den Brand, der sich bereits zu zwei Dritteln in der zur Warenlagerung genutzten Halle ausgebreitet hatte. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
Ein 19-jähriger Litauer belästigte am Freitagnachmittag im Bahnhof Dresden-Neustadt Reisende und führte dabei ein griffbereites Jagdmesser mit sich. Bei seiner Festnahme leistete der alkoholisierte Mann Widerstand gegen die Polizei. Mehr dazu
Einen positiven Akzent setzte die Feuerwehr Dresden mit der Rettung von vier Entenküken aus einem Regenwasserfallrohr in der Elsasser Straße. Die Einsatzkräfte öffneten das Rohr in einem Meter Tiefe beschädigungsfrei und führten die Tiere ihrer wartenden Entenmutter zurück. Anschließend begleiteten sie die Entenfamilie bis zur Elbwiese, da die unmittelbare Umgebung ungeeignet erschien. Mehr dazu