In der vergangenen Woche standen für die nordrhein-westfälische Polizei mehrere Gewaltdelikte im Mittelpunkt. Nach einer Schießerei in Bielefeld-Stieghorst hat die Mordkommission zwei Männer festgenommen. Ein Mann wurde bei dem Vorfall am Samstagabend durch Schüsse am Kopf verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. In Essen-Rüttenscheid attackierte ein 41-jähriger Eritreer seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Hammer und verletzte sie schwer.
Der schwerste Vorfall ereignete sich am Samstagabend in Bielefeld-Stieghorst. Nach einer Schießerei in Bielefeld-Stieghorst hat die Mordkommission zwei Männer festgenommen. Ein Mann wurde bei dem Vorfall am Samstagabend durch Schüsse am Kopf verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Gegen 22 Uhr meldeten mehrere Anwohner der Schweriner Straße der Polizei, dass auf einem Supermarkt-Parkplatz aus einem Mercedes Schüsse auf einen Transporter abgegeben worden seien. Kurz darauf brachte ein Mann einen Verletzten mit einer Schussverletzung im Kopfbereich in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Moritz Rawe übernahm die Ermittlungen. Mehr dazu
In Essen-Rüttenscheid attackierte am Freitagmittag ein 41-jähriger Eritreer seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Hammer und verletzte sie schwer. Der Mann befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Der Angriff ereignete sich gegen 13 Uhr auf der Rellinghauser Straße. Als die 37-Jährige eintraf, zog der Mann unvermittelt einen Hammer und schlug mehrfach auf den Kopf der Frau ein. Zeugen griffen sofort ein und konnten den Angreifer überwältigen. Mehr dazu
In Herdecke wurde bei einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen ein 15-Jähriger aus Witten durch einen Messerstich im unteren Rücken verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend während einer öffentlichen Veranstaltung. Zwischen dem 15-Jährigen und einem ihm bekannten 17-Jährigen entwickelte sich ein Gerangel, bei dem der Jüngere die Stichverletzung erlitt. Eine eingerichtete Mordkommission der Hagener Polizei ermittelt die genauen Umstände. Mehr dazu
Bei einem Angriff auf Polizeibeamte auf einem Volksfest in Köln-Zündorf sind am Freitagabend zwei Polizisten verletzt worden. Die Beamten erlitten Gesichtsverletzungen und mussten ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Gegen 21.10 Uhr machten Besucher der Kirmes die Beamten auf einen Streit zwischen zwei Personengruppen aufmerksam. Als die Polizisten versuchten zu schlichten, zeigte sich einer der 18-jährigen Beteiligten weiterhin aggressiv und schlug unvermittelt auf sie ein. Mehr dazu
In Burscheid verhinderte ein couragierter Tankstellen-Angestellter einen bewaffneten Raubüberfall. Zwei maskierte Männer bedrohten den Kassierer mit Pfefferspray, um Geld aus der Kasse zu rauben. Der Verkäufer überwältigte jedoch einen der Räuber und blockierte die Eingangstür, sodass auch der zweite Täter nicht entkommen konnte. Alle vier Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Mehr dazu
In Wuppertal vollstreckten Spezialeinheiten der Polizei am Freitagmorgen einen Haftbefehl gegen einen 69-Jährigen aus der Reichsbürger-Szene. Der Mann hatte sich in seiner Wohnung verbarrikadiert, nachdem die Beamten den Haftbefehl zur Ersatzfreiheitsstrafe vollstrecken wollten. Aufgrund seiner Vorgeschichte und seiner Zugehörigkeit zur Reichsbürger-Szene forderte die Polizei Spezialeinheiten zur Verstärkung an. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
In der vergangenen Woche gab es mehrere Vorfälle mit Waffen. In Bielefeld-Stieghorst wurden aus einem Mercedes Schüsse auf einen Transporter abgegeben, wobei ein Mann am Kopf verletzt wurde – die Mordkommission ermittelt. In Herdecke wurde ein 15-Jähriger bei einer Auseinandersetzung durch einen Messerstich im Rücken verletzt. Außerdem führte in Tönisvorst ein 22-Jähriger ein verbotenes Einhandmesser bei sich, als er unter Drogeneinfluss ohne Führerschein kontrolliert wurde.