Nach der verheerenden Wahlniederlage seiner Partei hat Daniel Peters seinen Rücktritt als Landesvorsitzender der CDU in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt. Am Montagabend erklärte er, aus der „krachenden Wahlniederlage“ müsse er „persönliche Konsequenzen“ ziehen.
Der Anlass für Peters‘ Entscheidung ist dramatisch: Die CDU verfehlte bei der Landtagswahl mit nur 4,9 Prozent der Wählerstimmen deutlich den Einzug in den Landtag. Peters, der erst im Juni mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt worden war, trägt die politische Verantwortung für dieses Debakel.
Peters ist nicht der einzige, der Konsequenzen aus dem Wahldesaster zieht. Auch Generalsekretärin Katy Hoffmeister, die zuvor als Justizministerin tätig war, kündigte ihren Rücktritt an. Ann Christin von Allwörden, stellvertretende Landesvorsitzende, hatte bereits am Nachmittag ihren Rücktritt erklärt. Sie begründete ihren Schritt damit, dass sie Verantwortung für den Wahlausgang übernehmen wolle und plant, in ihren früheren Beruf als Polizistin zurückzukehren.
Interimistisch wird Philipp Amthor die Führung der Landes-CDU übernehmen. Der bisherige stellvertretende Landesvorsitzende ist gleichzeitig Staatsminister im Kanzleramt. Amthor teilte mit, die Partei benötige Zeit, um die Niederlage zu verarbeiten. Ein Landesparteitag sei Anfang des kommenden Jahres denkbar.
Die Personalwechsel an der Spitze sind nicht neu für die CDU Mecklenburg-Vorpommern. In den letzten Jahren verschliss die Partei mehrere Vorsitzende: Vincent Kokert, Eckhardt Rehberg und Michael Sack standen bereits an der Spitze der Landesorganisation.
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Autor: dts Nachrichtenagentur