Am 21. Oktober 2026 fand ein deutschlandweiter Durchsuchungseinsatz unter Federführung der Polizei Aschaffenburg statt. Im Fokus stehen der Verdacht der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung — insbesondere im Zusammenhang mit sogenannten Stellvertreterprüfungen — sowie das Einschleusen von Ausländern.
Die Polizei Münster und die Polizei Warendorf führen seit 2025 in enger Zusammenarbeit ein eigenständiges Ermittlungsverfahren mit gleichem Sachzusammenhang. Parallel zu den bundesweiten Maßnahmen durchsuchte die Polizei Münster am Mittwoch insgesamt 15 Objekte in Ahlen, Hamm, Sendenhorst und Lüdinghausen. Die Beamten nahmen dabei fünf Personen fest, gegen die bereits Haftbefehle vorlagen.
Das Amtsgericht Münster erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster am Mittwoch und Donnerstag Untersuchungshaftbefehle gegen fünf männliche Tatverdächtige im Alter zwischen 35 und 53 Jahren. Sie sitzen mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.
Eine der durchsuchten Wohnungen diente offenbar als Fälscherwerkstatt. Die Beamten stellten Mobiltelefone, Laptops sowie diverse gefälschte Dokumente sicher. Die Ermittlungen durch eine Ermittlungskommission im Polizeipräsidium Münster dauern weiterhin an.
Presseauskünfte zu diesem Einsatz und dem Ermittlungsverfahren erteilt ausschließlich die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg unter poststelle@sta-ab.bayern.de oder 06021/398-0.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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