Dortmund gegen Bayern: Polizei leitet Strafverfahren nach Ausschreitungen ein

(Symbolbild)

Beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München im Signal Iduna Park kam es zu mehreren Polizeieinsätzen. 81.365 Zuschauer, darunter 7.730 Gästefans aus München, verfolgten die Partie im Stadion.

Bereits beim Einlass ereignete sich der erste Vorfall: Gegen 16:15 Uhr versuchten Teile der Gästefans, die Einlasskontrolle zu durchbrechen. Dabei griffen sie mehrere Mitarbeiter des Ordnungsdienstes körperlich an. Die Polizei musste einschreiten und leitete gegen 29 Personen Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch ein. Im Zuge der Personalienfeststellung solidarisierten sich weitere Gästefans mit den Betroffenen und griffen Polizeibeamte an. Die Beamten setzten Pfefferspray und Einsatzmehrzweckstöcke ein.

Zu Beginn des Spiels zündeten Fans auf der Südtribüne zahlreiche pyrotechnische Gegenstände. Dabei wurden mindestens vier Personen verletzt. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren ein.

Ein weiterer Einsatz erfolgte gegen 20:30 Uhr unter der Nordtribüne: Polizeibeamte erkannten einen Fan der Gastmannschaft wieder, der zuvor an einem tätlichen Angriff beteiligt war. Auch hier kam es zu Solidarisierungshandlungen und Angriffen auf die Einsatzkräfte. Fans warfen teilweise Gegenstände auf die Beamten. Auch in diesem Fall setzten die Polizisten Pfefferspray und Einsatzmehrzweckstöcke ein.

Die Ermittlungen laufen noch. Die Polizei prüft unter anderem, ob Fans gefälschte Tickets bei den Kontrollen vorgezeigt hatten.

Nach dem Spiel begleiteten Polizeikräfte die Gästefans bis zum Hauptbahnhof – wegen eines ÖPNV-Streiks konnten sie nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln abreisen. Die Abreise verlief störungsfrei. Insgesamt wurden bei den Einsätzen fünf Polizeibeamte leicht verletzt. Sie blieben jedoch dienstfähig.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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