Die Dortmunder Polizei hat in der vergangenen Woche ihre Präsenzkonzeption in verschiedenen Stadtbereichen intensiviert. Dabei kontrollierte sie rund 700 Personen und leitete ein Dutzend Strafanzeigen sowie mehr als 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein.
Am Donnerstag, dem 15. Oktober, führten die Beamten Kontrollen in der Innenstadt und in Hörde durch. Im Stadtgarten missachtete eine Person einen zuvor erteilten Platzverweis; das Ordnungsamt brachte sie zur City-Wache. Im Bereich der Kampstraße und des Heinrich-Schmitz-Platzes fanden die Beamten bei einer Personenkontrolle Bargeld, dessen Herkunft nicht nachvollziehbar war. Sie stellten das Geld zur Gefahrenabwehr sicher; die Person muss nun einen Nachweis über die Herkunft erbringen. Die Polizei zeigte auch Präsenz in Hörde rund um den Bahnhof, den Clarenberg, den Nordmarkt und den Keuningpark sowie in der Gastronomie am Alten Markt. Straftaten wurden dabei nicht entdeckt.
Am Wochenende kontrollierten die Beamten frequentierte Bereiche der Innenstadt und der Nordstadt. Nach einer Schlägerei mit dem Verdacht einer gefährlichen Körperverletzung flüchteten drei Beteiligte. Zivilkräfte und Bereitschaftspolizisten stellten zwei von ihnen nach kurzer Verfolgung zu Fuß. Vor einer Diskothek beobachteten Zivilkräfte sechs Angehörige, die mutmaßlich zu einer Rockervereinigung gehören und Kontakt zu den Türstehern aufnahmen. Bei einer anschließenden Kontrolle fanden die Beamten bei drei Personen Bargeld in mittlerer vierstelliger Höhe. Sie stellten das Geld nach dem Polizeigesetz sicher. Am Westentor stellten die Beamten drei Tatverdächtige nach einem Diebstahl zum Nachteil einer 13-Jährigen. Im weiteren Verlauf der Maßnahmen ergaben sich zudem Hinweise auf ein Sexualdelikt zum Nachteil einer 16-Jährigen.
Am Samstag, dem 17. Oktober, kontrollierten Beamte drei Personen aus der Rockerszene. Diese gehörten zu einer etwa 20-köpfigen Gruppe, die sich zunächst vor einem Restaurant aufhielt und anschließend gemeinsam eine Diskothek aufsuchte. Die Dating- und Poser-Szene war mit etwa 70 Fahrzeugen und dem einsetzenden Regen nur mäßig auf dem Wall unterwegs. An beiden Abenden besuchten Gäste des Stößchenfestivals die Dortmunder Innenstadt. Die Stimmung war insgesamt ausgelassen und friedlich; aggressives Verhalten stellte die Polizei nicht fest.
Am Dienstag, dem 20. Oktober, überprüfte die Polizei im Bereich Grafenhof eine Person auf einem E-Scooter. Dabei stellten sie fest, dass das Fahrzeug zur Fahndung vorlag. Bei der Person fanden sie zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel und stellten einen Verstoß gegen ein bestehendes Messertrageverbot fest. Im Keuningpark erteilten die Beamten drei Personen einen Platzverweis. Bei einer Verkehrskontrolle im Bereich Borsigplatz überprüften die Beamten einen Autofahrer ohne gültige Fahrerlaubnis. Sie untersagten ihm die Weiterfahrt und erhoben eine Sicherheitsleistung, da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte. Hinweise führten zivile Kräfte außerdem zu einer gesuchten Person an der Kurfürstenstraße. Dort nahmen die Beamten diese Person fest. Sie trafen auch eine weitere Person an, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Diese Person zahlte den haftbefreienden Betrag vor Ort und vermied damit eine Inhaftierung.
Weitere Kräfte zeigten im Dortmunder Westen Präsenz. Sie kontrollierten unter anderem am Evinger Platz, im Mengeder Ortskern und im Park der Generationen Personen und stellten dabei keine Straftaten fest. An zwei Schwerpunktorten richteten sie außerdem eine mobile Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger ein.
Am Mittwoch, dem 21. Oktober, kontrollierten die Beamten auf dem Hiltropwall ein Auto. Es bestand der Verdacht, dass das Fahrzeug zum Transport und Verkauf von Drogen diente. Im Fahrzeug befanden sich zwei männliche Personen im Alter von 16 und 18 Jahren. Sie führten Bargeld in vierstelliger Höhe mit. Da die beiden dessen Herkunft nicht nachvollziehbar erklären konnten, stellten die Beamten das Geld zur Gefahrenabwehr sicher. Gegen 17:30 Uhr meldeten Kräfte der Videobeobachtung eine Person mit einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen auf der Münsterstraße. Bei der Überprüfung stellte die Polizei fest, dass der E-Scooter als gestohlen zur Fahndung ausgeschrieben war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen
Die Polizei Dortmund bittet die Bevölkerung um konkrete Hinweise: Wo fühlen Sie sich unsicher? Wo beobachten Sie wiederholt verdächtige Situationen? Teilen Sie Ihrer örtlichen Polizeiwache oder den mobilen Anlaufstellen konkrete Orte und Beobachtungen mit. Diese Hinweise helfen der Polizei, mögliche Schwerpunkte zu erkennen und ihre Präsenz gezielt auszurichten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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