Die Dortmunder Polizei hat vier Jugendliche beim Sprühen von Graffitis erwischt – darunter ein Hakenkreuz und rechtsradikale Symbole.
Bei einem ersten Einsatz trafen Polizistinnen und Polizisten auf drei Dortmunder im Alter von 13, 14 und 15 Jahren. Sie hatten unter anderem ein Hakenkreuz gesprüht, das die Polizei anschließend unkenntlich machte. Bei der Durchsuchung ihrer Rucksäcke fanden die Beamten ein Pfefferspray und ein Messer – beide wurden sichergestellt. Mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten wurden Fingerabdrücke und Fotos gemacht.
Im Zuge der Ermittlungen wurde die Polizei auf weitere Graffitis aufmerksam: Der Basketballplatz an der Friedrich-Naumann-Straße war mit rechtsradikalen Symbolen beschmiert worden. Der Staatsschutz prüft, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht. Außerdem gab es während der Vernehmung der drei Jugendlichen Hinweise auf eine weitere Straftat vom 15. Oktober 2026, zu der ermittelt wird.
Kurz darauf erhielt die Polizei einen neuen Einsatz: Gegen 1 Uhr meldete ein aufmerksamer Bürger am 1. November, dass an einer Unterführung an der S-Bahnhaltestelle Dortmund-Körne jemand ein großflächiges Graffiti sprüht. Polizistinnen und Polizisten fanden in unmittelbarer Nähe einen 16-jährigen Dortmunder vor. Er hatte frische Farbanhaftungen an mehreren Teilen seines Körpers und seiner Kleidung. In der Unterführung entdeckten sie ein großflächiges, frisches Graffiti im Format von 2,5 Meter mal 8 Meter. Die Farben an dem Jugendlichen stimmten mit den Farben des Graffitis überein. Mit Einverständnis seiner Erziehungsberechtigten wurden Fingerabdrücke und Fotos gemacht. Danach übergaben ihn die Einsatzkräfte seinen Eltern.
Wie die Nachbarkreise dastehen
In Dortmund kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 960 Sachbeschädigungen. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Bochum aus: 884 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 674.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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