Dortmund: Polizei zieht positive Bilanz aus Schwerpunkteinsätzen

(Symbolbild)

Die Dortmunder Polizei setzt ihre Präsenzkontrollen in der Innenstadt und Nordstadt fort und zieht eine positive Bilanz. Ziel der Maßnahmen ist es, durch verstärkte und sichtbare Polizeipräsenz das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, Straftaten frühzeitig zu erkennen und konsequent gegen diese vorzugehen. Auch Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern werden fortlaufend bei der Auswahl der Kontrollörtlichkeiten berücksichtigt.

Am 30. Oktober verlagerten die Einsatzkräfte ihren Schwerpunkt auf die Bekämpfung von Betäubungsmittelkriminalität. Während der Stadtgarten nur wenig frequentiert war, konzentrierten sich die Kontrollen auf den Bereich rund um ein Café am Schwanenwall. Dort gelang es den Beamten, einen Haftbefehl zu vollstrecken und mutmaßlichen Drogenhandel festzustellen. Eine weitere mit Haftbefehl gesuchte Person trafen Bereitschaftspolizisten im Innenstadtbereich an. Beide Männer wurden festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.

Am Montag, 2. November, überprüften die Beamten insgesamt 55 Personen. Gegen 16 Personen sprachen sie Platzverweise aus. Strafrechtlich relevante Feststellungen ergaben sich bei diesen Kontrollen nicht.

Am Dienstag, 3. November, kontrollierten die Einsatzkräfte im Bereich des Stadtgartens einen Mann mit einem auffälligen blauen Koffer. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten mehrere hochwertige Ledergürtel und Ledergeldbörsen, die sie sicherstellten. Gegen den Mann leiteten die Einsatzkräfte ein Strafverfahren ein.

Aufgrund wiederkehrender Beschwerden führten die Beamten am Heinrich-Schmitz-Platz gezielte Personenkontrollen durch. Bei einem mutmaßlichen Betäubungsmittelhändler stellten sie einen dreistelligen Bargeldbetrag fest, den sie aus Gründen der Gefahrenabwehr sicherstellten.

Bei einer weiteren Kontrolle fanden die Einsatzkräfte zwei mutmaßlich entwendete Parfums sowie ein Pfefferspray und einen Seitenschneider. Diese Gegenstände wurden sichergestellt. Gegen die kontrollierte Person bestand zudem ein Messertrageverbot. Die Prüfung der Festsetzung eines Zwangsgeldes wurde eingeleitet, ebenso entsprechende Strafverfahren.

Am Mittwoch, 4. November, bildeten Kontrollmaßnahmen im Bereich der Schleswiger Straße in der Nordstadt einen weiteren Schwerpunkt. Die Einsatzkräfte überprüften eine größere Personengruppe und vollstreckten zwei Haftbefehle.

Bei einer kontrollierten Person fanden die Beamten verschiedene Betäubungsmittel und Substanzen, darunter Kokain, Crack und sogenannte Spice-Produkte sowie verschreibungspflichtige Medikamente. Die aufgefundenen Substanzen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da die rechtlichen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen.

Auch zivile Einsatzkräfte waren unterwegs. Gegen 17:50 Uhr beobachteten sie in der Missundestraße mutmaßlichen Betäubungsmittelhandel. Bei der daraufhin durchgeführten Kontrolle zweier Männer im Alter von 49 und 56 Jahren fanden die Beamten zwei Foliendreher mit Kokain, die sie sicherstellten.

Der 56-jährige Mann, der als Verkäufer in Verdacht steht, willigte in eine Durchsuchung seiner Wohnräume ein. Ein Rauschgiftspürhund des Polizeipräsidiums Essen wurde zur Unterstützung hinzugezogen. Trotz des Einsatzes des Diensthundes konnten keine weiteren Betäubungsmittel oder Beweismittel in der Wohnung aufgefunden werden. Die Einsatzkräfte stellten jedoch einen dreistelligen Bargeldbetrag sicher.

Auch bei der Champions-League-Begegnung zwischen Borussia Dortmund und Betis Sevilla verstärkte die Polizei ihre Präsenz in der Innenstadt. Aufgrund des erhöhten Besucheraufkommens führten die Einsatzkräfte gezielte Personenkontrollen durch und überprüften insgesamt 26 Personen. Strafrechtlich relevante Feststellungen ergaben sich dabei nicht. Gegen vier Personen sprachen die Beamten Platzverweise aus, denen die Betroffenen unmittelbar nachkamen.

Bilanz seit dem 29. Oktober: Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 365 Personen und 119 Fahrzeuge. Dabei sprachen sie mehr als 60 Platzverweise aus und fertigten über 30 Strafanzeigen. Die Polizei Dortmund wird ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen auch künftig konsequent fortsetzen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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