Die Dortmunder Polizei hat zwischen dem 20. und 25. August im Rahmen ihrer Präsenzkonzeption «Fokus» massiv in polizeilich relevanten Bereichen der Stadt Präsenz gezeigt. Uniformierte und zivile Einsatzkräfte sowie Beamte der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei suchten gezielt Orte auf, an denen Bürgerinnen und Bürger sich unsicher fühlten oder wo es Probleme gab.
Den Anfang machte der 20. August mit verstärkten Kontrollen rund um den Dortmunder Hauptbahnhof. Die Polizei überprüfte den Nordausgang, den Dietrich-Keuning-Park und die Trinker- und Obdachlosenszene am Vorplatz. Parallel führte die Polizei mit der Verkehrsbetriebsgesellschaft DSW21 Kontrollen in den Stadtbahngleisen durch – jede Bahn aus der nördlichen Innenstadt wurde betreten und nach verdächtigen Personen überprüft. An der Flensburger Straße musste ein Mann einen Platzverweis erhalten, weil er randalierte und zuvor Flaschen auf Kinder geworfen haben soll. Er kam daraufhin in Polizeigewahrsam. Im Brügmannpark wurde eine Person kontrolliert, die loses Kokain in einer Dose bei sich trug – die Droge wurde sichergestellt und eine Strafanzeige gefertigt.
Am 21. August zog die Polizei einen betrunkenen Autofahrer auf dem Ostwall aus dem Verkehr und ordnete eine Blutprobe an. Kurz darauf war der Mann erneut mit einem Auto unterwegs – eine zweite Blutprobe wurde entnommen und die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Im Bereich des Walls stellte die Polizei etwa 90 Fahrzeuge aus der Raser-, Poser- und illegalen Tuning-Szene fest.
Am 22. August verdoppelte sich die Zahl dieser szenetypischen Fahrzeuge auf dem Wall. Daraufhin führte die Polizei weitere Verkehrskontrollen im Bereich Wallring und Nebenstraßen durch. Verstärkt kontrolliert wurden auch E-Scooter im gesamten Innenstadtbereich. Auf der Bornstraße entdeckten Einsatzkräfte einen Dealer, der sein Fahrzeug als Lager für Betäubungsmittel nutzte. Ein mittlerer dreistelliger Bargeldbetrag wurde präventiv sichergestellt.
Am 24. August beobachteten zivile Polizisten an der Ecke Bergmannstraße/Braunschweiger Straße einen mutmaßlichen Betäubungsmittelhandel. Sie konnten einen Tauschvorgang mit Kokain beobachten. Der mutmaßliche Verkäufer, ein 21-jähriger türkischer Staatsangehöriger, wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Nord gebracht. Nach der Identitätsfeststellung wurde er entlassen, weil die Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht gegeben waren. Das Kokain wurde sichergestellt. An diesem Tag führten die Beamten zudem 36 Bürgergespräche, in denen die verstärkte Polizeipräsenz durchweg positiv bewertet wurde.
Am 25. August beobachteten Polizisten in der nördlichen Innenstadt einen Mann auf einem E-Scooter, der Betäubungsmittel konsumiert hatte. Der Scooter stand zur Fahndung ein, weil er gestohlen worden war. Der Fahrer hatte zudem Crack dabei. Die Polizei fertigte eine Strafanzeige, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nebst Blutprobe und nahm zwei Gegenstände sicher. Auch die Präsenzmaßnahme am Heinrich-Sondermann-Platz während des Wochenmarkts wurde von Anwohnern positiv aufgenommen – sie schätzten den Schutz vor Eigentumsdelikten.
Gesamtbilanz der Einsatzwoche: Rund 450 Personen und gut 120 Fahrzeuge wurden kontrolliert. Die Polizei sprach mehr als drei Dutzend Platzverweise aus und fertigte über 20 Strafanzeigen. Nach Angaben der Polizei führte die hohe Präsenz dazu, dass nur wenige Personen mit straf- oder ordnungsrechtlich relevantem Verhalten auffielen, obwohl viele Menschen in den Bereichen unterwegs waren. Die Polizei Dortmund will ihre Präsenzkonzeption «Fokus» fortsetzen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: