In Gernrode, Emersleben und Aderstedt hat es in den vergangenen Tagen mehrere Kollisionen zwischen Autos und Wildtieren gegeben. Die Polizei warnt vor erhöhter Vorsicht in den Dämmerungsstunden.
Den Anfang machte ein Wildunfall am 18. Oktober gegen 20:00 Uhr in Gernrode. Ein 48-jähriger Fahrer fuhr mit seinem Dacia Sandero auf der Suderöderstraße in Richtung Bad Suderode, als ein Reh von links nach rechts die Fahrbahn querte. Obwohl der Autofahrer eine Gefahrenbremsung einleitete, konnte der Zusammenstoß nicht vermieden werden. Das verletzte Reh wurde daraufhin mit einem Schuss aus der Dienstwaffe erlöst.
Am nächsten Morgen, am 19. Oktober gegen 04:40 Uhr, ereignete sich auf der B 81 zwischen Emersleben und Halberstadt ein weiterer Wildunfall. Ein 24-jähriger Fahrer fuhr mit seinem Golf, konnte aber nicht rechtzeitig bremsen, als ein Reh die Fahrbahn überqueren wollte. Am Wagen entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro.
Nur wenige Stunden später, ebenfalls am 19. Oktober gegen 07:30 Uhr, kollidierte auf der L78 ein 19-jähriger Fahrer mit seinem VW Golf mit einem Fuchs, der die Fahrbahn querte. Der Fuchs starb bei dem Unfall. Der Schaden am Wagen betrug etwa 500 Euro.
Polizei warnt vor Wildwechsel
Die Polizei empfiehlt, insbesondere in den Abend- und Morgenstunden während der Dämmerung an Wald- und Feldrändern auf Tiere zu achten, die die Straße queren könnten. Fahrerinnen und Fahrer sollten bremsbereit sein.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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