Drogen am Steuer, Flucht auf dem Roller, Unfälle im Main-Tauber-Kreis

(Symbolbild)

Im Main-Tauber-Kreis hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Verkehrsverstöße und Straftaten registriert — von Drogenfahrten über eine Flucht bis hin zu Unfällen mit Verletzten.

Kokain und THC im Blut

Besonders gravierend ist der Fall eines 31-Jährigen aus Grünsfeld. Der Mann hatte seinen Führerschein wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes für einen Monat abgeben müssen. Am vergangenen Freitag erhielt er ihn zurück — und fuhr noch am selben Tag auf der Autobahn 81 bei Grünsfeld. An der Rastanlage „Ob der Tauber West“ kontrollierten Polizisten den Mann. Ein Drogentest zeigte Kokain und THC an. Der 31-Jährige muss sich nun wegen Fahren unter Drogeneinfluss verantworten. Seine Fahrerlaubnis wird für mehrere Monate eingezogen. Zudem droht ihm eine erneute medizinisch-psychologische Untersuchung und ein hoher Strafbefehl — denn vor drei Jahren war ihm der Führerschein bereits wegen Kokainkonsum entzogen worden.

Rollerfahrer flüchtet, ergibt sich dann aber

Am Samstagabend kontrollierte eine Polizeistreife zwei Rollerfahrer im Bereich Wertheim-Mondfeld. Eines der Fahrzeuge war hinten unbeleuchtet, das andere hatte beschädigte und abgeklebte Scheinwerfer sowie ein umgeklapptes Kennzeichen. Als die Beamten wenden wollten, um den 15-jährigen Fahrer zu kontrollieren, flüchteten beide Rollerfahrer. Der Jugendliche bog kurz vor dem Ortsschild von Mondfeld in einen Feldweg ein, warf seinen Roller in einen Graben und ergab sich dann ohne weitere Fluchtversuche. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten das nach oben gebogene Kennzeichen, abgeklebte und verdunkelte Scheinwerfer sowie ein defektes Rücklicht fest. Der 15-Jährige muss mit entsprechenden Anzeigen rechnen und wurde zu seinem Vater nach Hause gebracht. Die Ermittlungen zum zweiten Fahrer laufen noch.

Unfall mit Verletzter in Wertheim

Am Samstagabend gegen 18 Uhr kam es an der Einmündung Tauberstraße/Landesstraße 2310 in Wertheim zu einem Unfall. Ein 69-Jähriger war auf der Tauberstraße unterwegs und bog nach rechts in Richtung Eichel ab. Er übersah dabei eine 49-Jährige, die mit ihrem Ford Galaxy auf der Landesstraße 2310 von Bestenheid in Richtung Eichel fuhr. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Der Ford Galaxy kam nach rechts von der Straße ab, prallte über den Bordstein frontal in ein Straßengeländer, rollte anschließend rückwärts auf die Gegenfahrbahn und kam dort quer zum Stehen. Eine 12-jährige Mitfahrerin im Ford erlitt leichte Verletzungen, benötigte aber keinen Rettungswagen. Der Sachschaden wird auf rund 11.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Einbruch in Jugendraum

In der Nacht auf Samstag brach ein Unbekannter in einen Jugendraum im Rathaus Löffelstelzen in Bad Mergentheim ein. Zwischen 0.30 Uhr und 0.50 Uhr gelangte der Täter über das Baugerüst am Rathaus in das zweite Obergeschoss, öffnete ein Kunststofffenster und entwendete Bargeld im zweistelligen Bereich sowie Süßigkeiten. Anschließend brach er von innen eine verschlossene Tür zum Treppenhaus auf und drückte eine weitere Holztür auf, um am Hintereingang ins Freie zu gelangen. Die Höhe des verursachten Sachschadens ist unbekannt. Das Polizeirevier Bad Mergentheim nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07931 54990 entgegen.

Senior verunglückt bei Niederstetten

Am Freitagmorgen gegen 9 Uhr ereignete sich bei Niederstetten ein Unfall mit einem 88-Jährigen. Der Mann war mit seinem Nissan auf der Kreisstraße 2852 von Herrenzimmern in Richtung Pfitzingen unterwegs, als er aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Sein Fahrzeug rutschte mit der rechten Seite in einen Entwässerungsgraben, fuhr noch etwa 100 Meter weiter und prallte dann mit der Front in eine Böschung. Dadurch wurde der Nissan nach links abgelenkt und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Der Senior wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Niederstetten befreit werden. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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